Wir unterstützen Bürger, ihre Heimat zu gestalten!

Förderperiode 2023-2027

Um Fördermittel aus dem LEADER-Programm zu erhalten, muss jede LAG eine Lokale Entwicklungsstrategie verfassen, in der die Ziele formuliert sind, die sich die Region für den Förderzeitraum gesetzt hat.

Die Entwicklungsziele der Region Bamberg wurden unter Beteiligung der Bevölkerung, der Kommunen und Vereine in verschiedenen Veranstaltungen erarbeitet. Sie umfassen wesentliche Aspekte des täglichen Lebens und sollen die künftige Entwicklung unserer ländlichen Region steuern.

Die vier Entwicklungsziele lauten:

  • Zukunftsorientierte Siedlungsentwicklung:
    zusammen leben, arbeiten und sich versorgen

  • Vielfältige Teilhabe und Kultur

  • Wertvolle Kulturlandschaft als Lebensraum

  • Regionale Wertschöpfungsketten und nachhaltige Erholung

Diese Entwicklungsziele werden weiter konkretisiert in sog. Oberzielen. Neue Projekte müssen sich den Entwicklungs- und Oberzielen zuordnen lassen, um gefördert werden zu können.

Die Erarbeitung der LES 2023-2027 fand unter einer neuen Überschrift statt: Resilienz – also die Stärkung der Krisenfes- tigkeit und Wandlungsfähigkeit der Region. Dabei müssen fünf wesentliche Herausforderungen in den Blick genommen werden: Anpassung an den Klimawandel, Ressourcenschutz und Artenvielfalt, Sicherung der Daseinsvorsorge, regionale Wertschöpfung und sozialer Zusammenhalt.

ZIELE DER LOKALEN ENTWICKLUNGSSTRATEGIE (LES) 2023-2027
DER LAG REGION BAMBERG E.V.

Das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist ein Projekt zur Umsetzung der LES.
Im Rahmen des Projekts unterstützt die LAG Region Bamberg auf formlose schriftliche Anfrage hin nicht wettbewerbsrelevante Maßnahmen lokaler Akteure (keine kommunalen Körperschaften), die den Entwicklungszielen ihrer LES dienen und das Bürgerengagement in der Region stärken.

Welche konkreten Einzelmaßnahmen unterstützt werden, entscheidet das Entscheidungsgremium. Bei einem positiven Votum schließt der Akteur eine Zielvereinbarung mit der LAG ab, in der die Maßnahme beschrieben und die Höhe der Unterstützung festgelegt wird. Diese beträgt 80% der nachgewiesenen Nettokosten, maximal jedoch 2.500 €.

Bei den Einzelmaßnahmen lokaler Akteure gilt folgender Ablauf:

  • Der lokale Akteur stellt eine formlose schriftliche Anfrage an die LAG, mit kurzer Darstellung der geplanten Einzelmaßnahme und angefragter Höhe der Unterstützung
  • Die LAG entscheidet über die Unterstützung und deren Höhe entsprechend Ihrer Regelungen.
  • Die LAG schließt eine Zielvereinbarung zur Durchführung der Einzelmaßnahem mit dem lokalen Akteur ab
  • Der lokale Akteur weist die Durchführung der Einzelmaßnahme gegenüber der LAG nach (kurzer Sachbericht, bezahlte Rechnungen bzw. ähnliche Belege, ggf. Pressebericht, Fotos etc.)
  • Die LAG bezahlt dem lokalen Akteur die vereinbarte Unterstützung, wenn die Einzelmaßnahme wie vereinbart durchgeführt wurde.

Das LAG-Management berät Sie gerne, ob und wie Sie eine Unterstützung für Ihre Maßnahme erhalten können

Förderperiode 2014-2020/22

Informationen zur Förderperiode 2014 – 2020/22

Am 1. Januar 2014 hat eine neue Leader-Förderperiode begonnen, die nach einer zwei jährigen Verlängerung bis Ende 2022 dauern wird.
Die erste Phase der Förderperiode bestand aus einer Bewerbungsphase und einem Auswahlverfahren, denn LAGen müssen sich als Vergabe-Organisation für Leader-Mittel bewerben.
Die Region Bamberg hat am bayerischen Auswahlverfahren für die neue Förderperiode teilgenommen und wurde im Rahmen des bayerischen Auswahlverfahrens Ende April 2015 offiziell anerkannt. Damit stehen auch zukünftig Fördergelder aus dem Programm „LEADER 2014-2020“ für die Umsetzung von Projekten in der Region Bamberg zur Verfügung. Förderanträge für Projekte können nun gestellt werden.

Informationen zum Entwicklungsstand der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) der LAG Region Bamberg

Änderungen in der Lokalen Entwicklungsstrategie (ab 25.04.2018)

Lokale Entwicklungsstrategie (LES) Leader 2014-2020
(Text pdf, 9,94 MB)

Informationen zum Planungsstand in Bayern

Informationen über den Planungsstand in Bayern gibt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Ziele

Im Rahmen der Erstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie 2014-2020 wurden von den Akteuren der regionalen Entwicklung im LAG-Gebiet drei Entwicklungsziele festgelegt:

  • Erholung und Gesundheit unterstützen und fördern
  • Heimat und Ökonomie vernetzen und weiterentwickeln
  • Teilhabe, Kultur und Lernen ausbauen und stärken

Zu jedem dieser Entwicklungsziele wurden Handlungsziele definiert, die konkreter sind und die Vielfalt der Fördermöglichkeiten widerspiegeln. Projekte müssen thematisch zu mindestens einem  Handlungsziel passen, um in die LEADER-Förderung aufgenommen werden zu können.

Folgende Übersicht veranschaulicht die Entwicklungs- sowie Handlungsziele der LAG Region Bamberg e.V.:

Projekte

Hier finden Sie die bisher vom Entscheidungsgremium der LAG Region Bamberg e.V. beschlossenen Projekte nach Entwicklungszielen sortiert.

Entwicklungsziel
Erholung und Gesundheit
unterstützen und fördern

Projektträger: Bayerische Staatsforsten AöR

Projektstatus: Projekt wurde am 25.05.2022 beschlossen, Vorbereitung zum Förderantrag läuft

Projektinhalte: Bei diesem Themenweg handelt es sich um ein Teilprojekt des Forstbetriebs Ebrach der Bayerischen Staatsforsten AöR zum transnationalen Kooperationsprojekt „TNC II – Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“. Mit dem transnationalen Kooperationsprojekt sollen erstmals 17 historische Klosterlandschaften in fünf Ländern vernetzt und das transnationale Europäisches Kulturerbe-Siegel erlangt werden. Die Landschaft in der näheren Umgebung des Ebracher Zisterzienserklosters war stark geprägt von der Wald- und Holznutzung. Der am Ende der Zisterzienserepoche ca. 5.500 Hektar große Waldbesitz hat einen wesentlichen Beitrag zu den Einnahmen des Klosters geleistet. So erzielte das Kloster Ebrach seine großen wirtschaftlichen Erfolge auch über die Waldwirtschaft. In Kooperation mit dem Forschungskreis Ebrach e.V. und dem örtlichen Wanderwart des Steigerwaldklub e.V. hat der Forstbetrieb Ebrach den Themenwanderweg „Waldnutzung der Zisterzienser“ konzipiert. Dieser informiert mithilfe von sieben Informationstafeln in einem Teil des ehemaligen Klosterwal-des auf ca. 3 km Länge über wirtschaftlich wichtige Themen der Landnutzung durch die Ebrach Zisterzienser mit Schwerpunkt auf der Waldnutzung. Auf dem Weg werden einzelne Elemente der damaligen Bewirtschaftung und sichtbare Kulturlandschaftselemente im Wald anhand von Informationstafeln mit Bezug zu historischen Quellen erläutert. Geplant sind Tafeln zu folgenden Themen: Allgemeine Wirtschaftsgrundsätze der Zisterzienser, Teichwirtschaft, Waldwirtschaft/ Holzeinschlag/ Eiche, Finanzwirtschaft, Jagdwirtschaft, Steinabbau und Weinbau. Interessierte Wanderer sollen im Heimatmuseum Ebrach vertiefende Informationen zu den Inhalten der Informationstafeln und Einblicke in originale Aus-stellungsobjekte erhalten können.

Projektziele: Der ortsnah gelegene Wanderweg ergänzt den sanften Tourismus mit Schwerpunkt auf Wandern im Naturpark Steigerwald. Es stellt ein Naturerlebnis für Einheimische und Touristen dar. Die Bewirtschaftungsform zu Klosterzeiten ist heute noch im Wald sichtbar. Somit findet ein Inwertsetzen der Kulturge-schichte des Klosterforstes Ebrach statt, Geschichte wird erlebbar gemacht. Ebenso dient es der Vernetzung der Akteure und regionalen Bevölkerung mit ihrer nahen Umgebung.

Projektträger: Gemeinde Pettstadt

Projektstatus: Phase der Förderantragsstellung

Die Gemeinde Pettstadt plant eine naturnahe Freiflächengestaltung der Fähre Pettstadt, der ältesten Gierfähre Oberfrankens. Die Fähre in Pettstadt ist ein beliebtes regionales und überregionales Ausflugsziel zwischen den beiden Naturparken Steigerwald und Fränkische Schweiz-Frankenjura und in das touristische Rad- und Wanderwegenetz (z. B. Regnitztal-Radweg,7-Flüsse-Wanderweg) eingebunden. Durch die Freiflächenentwicklung soll das besondere Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde und deren Bedeutung für die Naherholung deutlich hervorgehoben sowie die Aufenthaltsqualität für BürgerInnen aber auch Gäste Pettstadts verbessert werden. Andererseits sollen die infrastrukturellen Defizite behoben und die Besucherlenkung in die Ortsmitte gefördert werden.

Mit der Umsetzung des Projektes verfolgt die Gemeinde Pettstadt folgende Ziele

  • Verbesserung der funktionalen und infrastrukturellen Defizite
  • Aufwertung des Willkommensort und Hervorhebung des Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde
  • Optimierung der Anbindung und Besucherlenkung von der Fähre in die Ortsmitte

Projektträger: Markt Heiligenstadt i. Ofr.

Projektstatus: Phase der Förderantragsstellung

Der Heiligenstädter See ist eine ca. 4000 m² große künstlich angelegte Wasserfläche, westlich von der Ortschaft Heiligenstadt in der Fränkischen Schweiz gelegen. Er wird nicht nur von den Bürgern der Ortschaft als attraktiver Naherholungsbereich, sondern auch von Naherholern und Ausflüglern genutzt. Im Sommer wird im See gebadet und im Winter bei entsprechenden Temperaturen auch Schlittschuh gefahren. In den letzten Jahren nahm die Besucherzahl vor allem im Frühling, Sommer und Herbst deutlich zu, was verschiedene Problematiken auf dem Gelände am See zur Folge hatte und Handlungsbedarfe mit sich zieht. Aus diesem Grunde möchte der Markt Heiligenstadt im Rahmen eines LEADER-Projektes den Heiligenstädter See aufwerten und folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Errichtung von sechs Wohnmobilstellplätzen mit ausreichendem Platz für Vorzelte
  • Einrichtung einer barrierefreien Sani-Station mit WCs, zwei Duschen, Putz/Abstellraum und einer Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile
  • Montage einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sani-Staion
  • Bereitstellung von vier E-Bike-Ladestationen und vier PKW-E-Ladestationen
  • Ausweisung eines Rodelhanges
  • Bau von Erlebnisrutschen
  • Aufstellung von Boulderfelsen
  • Begrünung der Seeanlage, Baumpflanzaktionen mit Kindern
  • Einrichtung von Sitzgelegenheiten

Durch die Umsetzung des Projektes verfolgt der Markt Heiligenstadt u.a. folgende Ziele:

  • Erhöhung der Anzahl an Freizeit-, Entspannungs- und Sportangeboten in Heiligenstadt
  • Ausbau von örtlicher Infrastruktur
  • Steigerung der Lebensqualität und der regionalen Identität der BürgerInnen Heiligenstadts
  • Steigerung der Attraktivität des Sees sowie des Marktes Heiligenstadt i. OFr.
  • Förderung/ Erhöhung von nachhaltiger Mobilität
  • Reduzierung von Umweltverschmutzung

Projektträger: Markt Burgebrach 

Projektpartner: Steigerwaldklinik Burgebrach

Projektstatus: Förderantragstellung

Der Markt Burgebrach hat in Zusammenarbeit mit der Klinikleitung der Steigerwaldklinik Burgebrach und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Fürth ein Konzept entwickelt, das im Wald westlich des Klinikgeländes in verschiedenen Bereichen Freizeit- und Erholungsangebote für alle Altersgruppen vorsieht. Im Rahmen des geplanten Projektes soll das Konzept umgesetzt werden und ein Therapie- und Erlebniswald mit überregionaler Bedeutung entstehen.

Folgende Themenbereiche in zum Teil räumlich getrennten Arealen sollen im Zuge des Projektes realisiert werden:

1. Therapiewald: Achtsamkeitsbereich mit vier Stationen
2. Sportwald mit Laufstrecken und Trimm-Dich-Angeboten
3. Erlebniswald mit Sinneserfahrungen, Motorikaufgaben und Augmented-Reality-Stationen

Auf Grund des umfassenden Gesamtkonzepts mit verschiedensten Angeboten, das sowohl ungewöhnlich als auch breit gefächert ist, entsteht in Burgebrach ein einzigartiges Naherholungsgebiet. Durch den Augmented-Reality-Pfad, der in dieser Art nur einmal in Bayern verwirklicht ist (Eggenfelden), können sich die Besucher mit Tablets, die im Eingangsbereich der Steigerwaldklinik ausgegeben werden, digital weiterbilden. Dabei sollen sie zum Beispiel über die Geschichte von Burgebrach anhand des Lebens eines alten Baumes, über verschiedene Waldbewohner, über nachhaltige Holzwirtschaft oder über Fabelwesen im Wald informiert werden. Dadurch verfügt der Therapie- und Sportwald über ein breites Angebot, das sowohl aufeinander abgestimmt ist als auch alle Generationen ansprechen soll.

Durch verschiedene erlebbare Stationen, wie zum Beispiel im Sinnespfad sollen die Besucher mit ihren Sinnen ein ganz neues Bewusstsein für die Natur und ihre Umwelt entwicklen können, beispielsweise durch einen Barfußpfad oder Erklärvideos zum Naturraum Wald durch Augmented-Reality. Des Weiteren wird auf Naturpädagogik gesetzt, was insbesondere durch Informationsschilder zu dem Thema Wald und Waldbewohner verstärkt wird. Beim Besuch des Therapie- und Erlebniswaldes bekommen Besucher also spielerisch und nebenbei mit, wie wichtig die Natur für den Menschen und die Welt ist, und wie dringend sie geschützt und nachhaltig behandelt werden muss. Die Angebote sollen sich so in den Wald integrieren, dass dieser in seiner Struktur, Ökologie und Nutzbarkeit nicht eingeschränkt ist, sondern für die Besucher erlebbar bleibt.

Das Projekt wurde dem LAG-Entscheidungsgremium am 11.11.2020 ausführlich während der LAG-Sitzung vorgestellt.

Projektträger: Landkreis Bamberg

Projektstatus: Umsetzungsphase

Der Landkreis Bamberg möchte mithilfe einer Fahrgastinformations-App es Blinden und Sehbehinderten ermöglichen, aktuelle Abfahrtszeiten und andere verfügbare dynamische Fahrgastinformation des ÖPNV im Landkreis anzeigen und vorlesen zu lassen. Die App soll die Barrierefreiheit unterstützen und sehbehinderten und älteren Fahrgästen einen einfachen Zugang zu den aktuellen Abfahrtszeiten ermöglichen. Das Projekt sieht sich als ein Baustein zum Ausbau einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Mobilität in der Region.

Die geplante Fahrgastinformations-App soll u.a. folgende Möglichkeiten für ihre Nutzer bieten:
•    Kartenfunktion
•    Darstellung der aktuellen Abfahrten
•    Darstellung von Fahrtverläufen
•    Darstellung von Sonderinformationen
•    Filterfunktionen für Linien und Steige
•    Automatische Vorlesefunktion (deaktivierbar)
•    Weiterschalten zur nächsten Fahrt auch während des Vorlesens

Nachdem der gesamte Landkreis Bamberg vom Projekt profitieren soll und die partielle Exklusion bestimmter Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs nicht vermittelbar wäre, wird auch das Gebiet der Stadt Schlüsselfeld (kein Mitglied der LAG Region Bamberg e.V.) mit einbezogen. Zudem ist eine Realisierung auch im Gebiet der Stadt Bamberg zwingend erforderlich, da engste verkehrlichen Verflechtungen bestehen und die Angebote und Linien an den Kreis- bzw. der Stadtgrenze nicht enden. Es erfordert deshalb eine Realisierung in der gesamten Region Bamberg mit Einbindung der Stadt Bamberg.

Das Projekt wurde per Umlaufverfahren am 20.10.2020 beschlossen.

Projektträger: Landkreis Bamberg

Projektstatus: Abgeschlossen

Deutschland ist nach wie vor ein beliebtes Urlaubsland für Gäste aus aller Welt. Die Region Bamberg punktet im Tourismusmarkt speziell mit den Themen Natur, Kultur, Aktiv sein und Genuss und bietet vor allem mit dem Thema Bierkultur ein beachtliches Alleinstellungsmerkmal. So hat der Landkreis Bamberg in den vergangenen Jahren einen deutlichen Zuwachs an Übernachtungsgästen zu verzeichnen. Als touristischer Anziehungspunkt ist das Bamberger Land in Verbindung mit der Welterbestadt Bamberg zunehmend beliebt für Touristen.

Gleichzeitig stagniert die Zahl der gewerblichen Betriebe und der Bettenkapazitäten und die qualitativen Ansprüche der Gäste können nur bedingt befriedigt werden. Auch wenn einzelne Hotelstandorte in die Zukunft investieren, so fehlen vor allem zusätzliche Bettenkapazitäten und damit weitere Hotelangebote, die mit hohem Qualitätsniveau die steigende Gästenachfrage bedienen können und für spezielle Zielgruppen (Wellness, Familie, Wanderer u.a.) themenorientierte Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Mit neuen Übernachtungskapazitäten wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Wertschöpfung geleistet.

Um die touristische Entwicklung im Landkreis Bamberg im Segment der Übernachtungsangebote nachhaltig in die Zukunft weiterzuentwickeln, ist die Erstellung eines Hotelentwicklungskonzeptes geplant. Der Landkreis Bamberg will  das Projekt als Einzelprojekt umsetzen, die Konzepterstellung soll extern vergeben werden. Die Federführung für das Hotelentwicklungskonzept liegt beim Landratsamt Bamberg, Fachbereich Wirtschaftsförderung.

Nachdem die Stadt Bamberg zeitgleich ebenfalls eine Hotelbedarfsanalyse umsetzen will, ist eine enge Abstimmung aus Sicht der Wirtschaftsförderung  mit der Stadt Bamberg, dem Hotel und Gaststättenverband sowie den 36 Gemeinden im Landkreis Bamberg wichtig.

Projektstatus: Umsetzungsphase

Projektträger: Flussparadies Franken e.V.

Die 2005 im Rahmen des Flussparadieses Franken umgesetzte Beschilderung des Kanuwanderwegs Obermain ist veraltet und soll durch das neue, einheitlich für den gesamten Main für die Kanufahrer genutzte System der Gelben Welle vollständig abgelöst werden. Ab Bischberg flussabwärts stehen schon seit 2013 diese vom Fluss aus gut sichtbaren Schilder. Der Landkreis Lichtenfels hat über ein LEADER-Projekt die Erneuerung schon weitgehend umgesetzt und den Kanuwanderweg Obermain bis nördlich der Stadt Lichtenfels erweitert.
Nach diesem Muster soll die Gelbe Welle 2019/2020 auch für den Obermain im Landkreis Bamberg für die Kanuanlegestellen Unterleiterbach, Zapfendorf, Ebing, Großer See Breitengüßbach, Baunach, Kemmern und Hallstadt realisiert werden. Der Vorteil für den Landkreis Bamberg: Die Vorlagen für die Schilder können direkt aus dem System des Landkreises Lichtenfels übernommen werden.
Ergänzend zur Beschilderung werden projektbegleitend Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt.

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: PTI Sports GmbH

Die Fa. PTI Sports GmbH plant den Bau eines Bikeparks auf ihrem eigenen Firmengelände in Baunach. Die neue Anlage ist die perfekte Ergänzung zum bisherigen Angebot und so konzipiert, dass jeder – vom Kind bis zum Leistungssportler – darauf trainieren und fahren kann. Dabei wird die Anlage für jedermann kostenlos im Rahmen der Öffnungszeiten des bestehenden, benachbarten Bikecafés zugänglich sein. Die Nähe zum Café erlaubt es auch, die Anlage während des Betriebs zu beaufsichtigen. Die Fläche neben der Firma Messingschlager an der Haßbergstraße in Baunach umfasst insgesamt ca. 8.000 Quadratmeter und ist mit einem kleinem Waldgebiet sowie Freiflächen ausgestattet. In direkter Verbindung dazu befindet sich bereits eine 4 Cross Mountainbike Strecke, die öffentlich zugänglich ist.
Die neuen Strecken sind im Waldgebiet sowie auf den Freiflächen geplant. Dabei soll der Bikepark die folgenden Bestandteile umfassen:

  • Flow Line / Rollercoaster Trail
  • Enduro Cross Country Trail
  • Wald Trail
  • Table Line / Jump Area
  • Pumptrack
  • Kinder Laufrad Track

Projektträger: Gemeinde Rauhenebrach 

Projektart: Kooperationsprojekt und Teilprojekt zum Projekt „TNC II „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“

Kooperierende LAGen: LAG Haßberge e.V. und LAG Region Bamberg e.V.

Federführende LAG: LAG Haßberge e.V.

Projektstatus: beschlossen

Das Kooperationsprojekt „Zisterzienser Radrunden“ ist Teilprojekt des transnationalen LEADER Kooperationsprojektes TNC II „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“, dessen Ziel der Erwerb des Europäischen Kulturerbesiegels (EKS) ist. Beteiligt sind an diesem Projekt rund 20 Klosterstätten mit ihren Kulturlandschaften in Europa.

Im Rahmen des Projektes „Zisterzienser Radrunden“ sollen zwei Radwege ausgeschildert werden, die durch die Kulturlandschaften des ehemaligen Zisterzienserklosters Ebrach führen. Sie verbinden zisterziensiche Zeitzeugnisse und Landschaften miteinander und informieren an besonderen Standorten über die zisterziensische Vergangenheit. Vorgesehen ist an den Radwegen die Schaffung weitere Infrastruktureinrichtungen für Radfahrer.

Die Radwege führen durch die Landkreise Bamberg, Haßberge und Schweinfurt. Beteiligt an dem LEADER-Projekt sind die Märkte Burgwindheim und Ebrach im Landkreis Bamberg sowie die Gemeinden Knetzgau und Rauhenebrach im Landkreis Haßberge. Vorgesehen ist die Anbindung der Radwege an einen Europäischen Fernwanderweg, der im Rahmen des transnationalen Hauptprojektes TNC II „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“ entstehen soll und auf einer Strecke von ca. 1.100 km die Klosterlandschaften in Europa verbindet. Das Projekt wird auf europäischer, überregionaler und regionaler Ebene durch Printmedien und Online Werbung mit Hilfe der verschiedenen Projektpartner beworben.

Die Streckenverläufe der beiden geplanten Zisterzienser Radrunden können den unten stehenden Karten entnommen werden:

ProjektträgerLandkreis Schweinfurt

Kooperierende LAGnLAG Schweinfurter Land e.V.LAG Bad Kissingen e.V.LAG Haßberge e.V.LAG Kulturerlebnis Fränkische Schweiz e.V., LAG Region Bamberg e.V., LAG Z.I.E.L. Kitzingen e.V.LAG Wein. Wald. Wasser. e.V. und weitere kommunale Partner, u.a. der Landkreis Bamberg.

Projektstatus: Umsetzungsphase

Das Projekt, dessen Ziel es ist, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie das kulturelle Erbe Balthasar Neumanns in Franken darzustellen wurde 2019 beschlossen. Das Büro frankonzept aus Würzburg wird in den kommenden Monaten die Machbarkeitsstudie zum Thema „Inwertsetzung des kulturellen Erbes Balthasar Neumanns in Franken“ erarbeiten. Der Fokus soll dabei auf eine kulturlandschaftlich sowie touristisch-freizeitorientierte Inwertsetzung gelegt werden. Mit der Herausarbeitung der Bedeutung der Bauwerke Balthasar Neumanns für den fränkischen Raum und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur besseren touristischen Inwertsetzung wird zum einen das Bewusstsein der einheimischen Bevölkerung für den Wert der Bauwerke geschaffen. Zum anderen kann durch eine umfassend und verbesserte Darstellung seines Schaffens ein neuer touristischer Anziehungspunkt für auswärtige Touristen geschaffen werden.

Zentrale Handlungsziele dieses Projekts:
– Sanften und qualitativ hochwertigen Tourismus und Naherholung ausbauen und touristische Angebote vernetzen
– Baukultur und Inwertsetzung von Bausubstanz und Flächen fördern
– Natur- und Kulturräume erhalten und Natur erlebbar machen
– Kunst- und Kulturprojekte fördern und historisches Erbe bewahren
– Bildungsangebote und -einrichtungen schaffen und ausbauen.

Bislang gibt es keine umfassende Bestandsaufnahme des kulturellen Erbes Balthasar Neumanns in Franken. Darüber hinaus wurden noch keine Handlungsempfehlungen für die Inwertsetzung dieses Erbes formuliert, die zudem eine Vernetzung der unterschiedlichen Stätten anstreben. Durch die Kooperation der beteiligten LAGen wird erstmals eine Vernetzung zu dieser Themenstellung erreicht.

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: Stadt Baunach

Inhalt des Projekts ist die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für den Baunacher „Südsee“ einschließlich der naturschutzfachlichen und wasserwirtschaftlichen Belange und der Erfordernisse für die Erholungsnutzung. Insbesondere ist auch die Klärung der Fußwegverbindung über die Kiesförderbandbrücke zwischen Baunach und Breitengüßbach wichtiger Bestandteil der Untersuchung.

Ziel ist die Erstellung eines Umsetzungskonzepts mit realistischer Aussicht auf Genehmigungsfähigkeit und belastbarer Kostenschätzung für die Entwicklung einer naturnahen Badestelle am Baunacher Südsee.

Das Konzept soll klären, ob und wie aus dem bestehenden (Bagger-) See ein Badesee bzw. eine Badestelle entstehen kann, der v.a. auch die Belange des Naturschutzes berücksichtigt. Der Wunsch der Stadt Baunach ist es, mit dem See eine naturverträgliche Freizeitnutzung mit einem hohen Erholungs- und Erlebnisfaktor anbieten zu können, der sich in unmittelbarer Nähe zur Stadt Baunach befindet (eine fußläufige Erreichbarkeit und damit ein barrierefreier Zugang ist gegeben). Der See soll sich – im Gegensatz zu anderen „reinen“ Badeseen – an Bürger richten, die die hier gegebene natürliche und erhaltenswerte Umgebung schätzen und sich für die Belange des Natur- und Umweltschutzes interessieren und einsetzen.

Projektstatus: in der Umsetzung

Projektträger: Landkreis Forchheim

Kooperierende LAGen: Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, Region Bamberg, Bayreuther LandKulmbacher LandRegion Obermain

Zentrale Maßnahme und Ausgangspunkt des Projektes ist die digitale Erfassung von aktuell rund 4.000 km Wanderwegen hinsichtlich Lage, Höhenverlauf und Qualität des Untergrundes. Mit Hilfe dieses Netzes kann die Wegesituation innerhalb der Fränkischen Schweiz homogenisiert werden und nachfolgend eine einheitliche Datenstruktur für die Bearbeitung zu Grunde gelegt werden. Ein Ergebnis des Projektes besteht darin, dass die digitalisierten Wanderwege in GIS-kompatiblen Datenformen (z. B. shape …) zur Verfügung gestellt werden. Durch die digitale Datenhaltung ist die genaue Ermittlung von Entfernungen und Höhenlagen möglich.
Die Beschilderung wird auf Basis der bisherigen Naturpark-geförderten Projekte vereinheitlicht, so dass sich dem Wanderer überall ein gleiches Bild bietet und die Identifikation mit der Region erleichtert wird.

Durch die Wegevermessung wird ein routingfähiges Wegeportal (ähnlich dem des LEADER-geförderten Wanderweg Kulturerlebnis Fränkische Schweiz) geschaffen, in dem der Wanderer eine digitale Planung seiner Wanderung vornehmen kann. Der Nutzer kann sich seine Tour hinsichtlich sportlichem Anspruch, Wegequalität und landschaftlicher Attraktivität selbst zusammenstellen und optimieren. Höhenprofil, Länge und Wegebeschaffenheit wird auf Knopfdruck für die individuelle Auswahl zusammengestellt, ausgedruckt und im GPS-Format zur Verfügung gestellt. Wegeverlegungen und –sperrungen können innerhalb des CMS-basierten Portals zeitnah eingepflegt werden und stehen dem Nutzer sofort zur Verfügung.

Durch entsprechende Beschilderung auf einem Teil der Markierungsträger wird es möglich, Rettungspunkte einzuführen, die bei Verletzungen und Unglücken ein schnelles Auffinden von verletzten Personen gewährleisten.

Das Kulturinventar in Form von Tafeln an wichtigen Objekten und deren digitale Darstellung im Internetportal soll auf die gesamte Fränkische Schweiz erweitert werden. Dieses Alleinstellungsmerkmal unterstützt die Erschließung der Zielgruppe der Best-Ager im gesamten Raum und trägt zur Identifikationsverbesserung innerhalb der Bevölkerung bei.

Geplanter Umsetzungszeitraum: März 2016 bis 2021

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: Gemeinde Knetzgau

Kooperierende LAGen: Haßberge (koordinierend), Schweinfurt, Region Bamberg, Region Obermain

Mit der von einem Fachbüro entwickelten Machbarkeitsstudie soll die Errichtung eines Maininformationszentrums in die Wege geleitet werden. Die Studie ist damit eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die zu beteiligenden Gremien und Behörden. Aufgrund der überregionalen Bedeutung und der Präsenz eines möglichen MIZ wird auch eine Beteiligung der Bayerischen Staatsregierung für notwendig erachtet. Die Studie dient damit auch der politischen Akquise. Für das MIZ ist ein Ort geplant, der auf breiter Basis über den Main informiert, an dem man Chancen und Potentiale, die der Main bietet, auslotet und der Räumlichkeiten bereitstellt für Begegnungen und für Kommunikation zu Themen wie beispielsweise Umwelt, Natur, Freizeit, Energiegewinnung und Hochwasserschutz. Mit einem MIZ als „kulturellem Gedächtnisort“ an einer einzigarten Fluss‐ und Kulturlandschaft kann und soll es gelingen, dem Main eine ganz neue Identität zu stiften. Siehe hierzu auch den Presseartikel zur Initiative „geMainsam“, die 2018 die von allen Anrainergemeinden unterzeichnete Resolution an Ministerpräsident Dr. Markus Söder übergeben hat http://maininformationszentrum.bayern/gemainsam-nimmt-form-an/

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: Gemeinde Viereth-Trunstadt

In der Gemeinde mit 4 Ortsteilen (ca. 3.600 Einwohner, etwa 10 km westlich der „Weltkulturerbe-Stadt“ Bamberg gelegen) wurde im Rahmen der Gemeindeentwicklung / Städtesanierungsprogramm die Arbeitsgruppe Wanderwege gegründet.Die Idee, einen Weg der Menschenrechte zu gestalten, wurde schon seit längerem von einigen Bürgern angedacht. Die Arbeitsgruppe hat nun diesen Gedanken intensiv beraten und weiter ausgearbeitet. Neben der Verbindung der Gemeindeteile über einen aussichtsreichen Weg steht vor allem die Darstellung der Menschrechte, die in dieser Form in der Region einmalig ist, im Mittelpunkt der Planungen.

Der Weg, der in Abständen mit den 30 (verkürzt formulierten) Menschenrechtsartikeln versehen werden soll, stellt ein attraktives Gemeinschaftsprojekt der politischen Gemeinde und der Bürgern/Innen von Viereth und Trunstadt dar. Den Wanderern sollen neben den Menschrechten die Schätze und Schönheit von Natur und (Bau-) Kultur der Gemeindeorte in Bild und Text vorgestellt werden.

Es ist ein Anliegen der Arbeitsgruppe und der Gemeindevertreter, die Menschenrechte bekannt zu machen. So entstand die Idee, einen „Weg der Menschenrechte“ im Gemeindegebiet zu etablieren. Der Gemeinderat fasste am 14. Juli 2015 den Beschluss zur Realisierung dieses besonderen Vorhabens.

Die offizielle Eröffnung mit der Einweihung des Weges fand am 9. Oktober 2016 statt.

Entwicklungsziel
Heimat und Ökonomie
vernetzen und weiterentwickeln

Projektträger: Reundorfer Mühle GmbH & Co. KG

Projektstatus: Projekt wurde am 25.05.2022 beschlossen, Vorbereitung zum Förderantrag läuft

Projektinhalte: Die Sauer-Mühle in Reundorf wird seit 2020 von den Schwestern Wiesneth geführt. Hier werden die Getreidearten Weizen, Dinkel und Roggen in Mehl- und Mahlerzeugnisse, ausschließlich in Bio-Qualität erzeugt. Im Rahmen eines LEADER-Projektes möchten die Schwestern die Sauer-Mühle modernisieren und technisch weiterentwickeln um somit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten bzw. zu steigern. Insbesondere die Ergonomie und Arbeitssicherheit der MitarbeiterInnen soll u.a. durch die Automatisierung manueller Prozesse verbessert werden. Weiterhin ist die Errichtung von weiteren Mehlsilozellen zur Kapazitätserhöhung geplant. Durch die Anbringung einer Photovoltaikanlage und die Modernisierung der Wasserkraftanlage sollen erneuerbare Energie erzeugt werden, welche wiederum in den Betrieb der Mühle laufen können. Ein weiterer großer Projektbaustein ist die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Mühlenstraße 1, welches aktuell leer steht. Dieses soll zu einem modernen Büro-, Labor-, und Wohngebäude für die MitarbeiterInnen umfunktioniert werden. Zudem ist der Einrichtung eines Hofladens vor Ort geplant.

Projektziele:

– Arbeitsplatzsicherung und Firmenwachstum über Ausweitung des Produktportfolio
– Verbesserung der Ergonomie und Arbeitssicherheit durch Automatisierung manueller Prozesse
– Effizientere und schnellere Arbeitsabläufe schaffen
– Mitarbeiterzufriedenheit steigern & noch attraktiver für Arbeitnehmer werden
– Steigerung des Bekanntheitsgrads in der Region
– Reduzierung von Nacharbeits-/Fehlerkosten durch technische Hilfestellung
– Sanierung von Gebäude; Aufleben der Firmengeschichte
– Wiederbelebung eines Leerstandes
– Nutzung der Ressourcen für erneuerbare Energien
– Förderung regionaler Bio-Produkte Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten/ -kreisläufe
– Erholung und Gesundheit unterstützen und fördern
– Heimat und Ökonomie vernetzen und weiterentwickeln
– Attraktivität des Unternehmens steigern

Projektträger: Otto Weiß

Projektstatus: ProjektumsetzungsphaseFränkisches Gelbvieh Naturlandhof Weiss

Projektinhalte: Der in Laibarös (Königsfeld) gelgene Naturlandhof Weiß ist seit 1989 auf eine ökologische Wirtschaftsweise und Landwirtschaftserzeugnisse spezialisiert. Die Grundlage der Landwirtschaft des Naturlandhofes bilden Ackerbau und kräuterreiche Wiesen, auf dem Hof leben Hühner, Schweine, Gänse und eine Mutterkuhherde. Eine umweltbewusste Lebensmittelerzeugung gehört zur Unternehmensphilosophie des Betriebes. Dies beinhaltet bereits seit mehr als 30 Jahren einen konsequenten Verzicht auf chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger sowie eine artgerechte und flächengebundene Tierhaltung nach den Kriterien des anerkannt ökologischen Landbaus. So hat beispielsweise die Mutterkuhherde der inzwischen sehr seltenen Rasse „Fränkisches Gelbvieh“ im Sommer stets Zugang zur Weide.

Im Rahmen des geplanten Einzelprojektes möchte der Besitzer Otto Weiß den Naturlandhof erweitern. Dabei sollen insbesondere die Metzgerei modernisiert und baulich erweitert werden (mitsamt Zerlege- und Kühlraum). Außerdem ist eine Erweiterung der Höfbäckerei geplant, in der eigene Brote aus eigenen Zutaten hergestellt werden. Ein wichtiger Projektbaustein ist zudem die Erweiterung des örtlichen Hofladens. Hierdurch wird unter anderem das Ziel verfolgt, die landwirtschaftliche Direktvermarktung und somit die Einkaufsmöglichkeiten und die Nahversorgung täglicher Güter für die Bürger*innen vor Ort und in der Umgebung von Laibarös und Königsfeld zu verbessern. Der Naturlandhof Weiß arbeitet mit einem Netzwerk an regionalen und überregionalen landwirtschaftlichen Partnerbetrieben zusammen, welche durch die zusätzlichen Vermarktungsmöglichkeiten, die durch das Projekt erschaffen werden sollen, auch von dem Projekt profitieren können. Die Umsetzung des Projektes ist für das Jahr 2022 geplant.

Projektträger: Harald Eichhorn

Projektstatus: Phase der Förderantragsstellung

Projektinhalte: Das geplante Einzelprojekt „Eichhorn goes regional“ ist die Antwort des Metzgers Harald Eichhorn auf die seit 2019 unzureichende Nahversorgungsituation in der Gemeinde Viereth. Es handelt sich dabei um ein Nahversorgungsangebot durch drei sogenannte „Regiomaten“. Das sind Automaten, die den Kunden rund um die Uhr frische Produkte aus der Region anbieten. Die Regiomaten sollen in den seit 2017 leerstehenden Räumlichkeiten der Raiffeisenbank in der Ortsmitte (Hauptstr. 54 in Viereth) im straßenzugewandten Raum aufgestellt werden. Neben Fleisch- und Wurstwaren der Metzgerei Eichhorn ist das Angebot von Produkten weiterer lokaler/ regionaler Anbieter vorgesehen.

Im angrenzenden zweiten Raum soll zusätzlich eine Reifekammer für Schinken und Salami sowie Fleisch entstehen, die für die Kundschaft durch eine großflächige Verglasung einsehbar ist. Um einen barrierefreien Zugang zu den Räumlichkeiten zu ermöglichen, sind entsprechende  Arbeiten an der Außentreppe vorzunehmen. Ebenso muss die Eingangstür durch eine Schiebetür ersetzt werden. Eine Beschilderung inkl. Logo im Außenbereich soll die Besucher der Gemeinde aufmerksam machen bzw. leiten. Die geplanten Umbaumaßnahmen sollen im Frühjahr 2022 beginnen und innerhalb von drei Monaten abgeschlossen werden.

Projektträger: Stadt Scheßlitz

Projektstatus: RuhendBeispielhafte Visualisierung Mobilstation Scheßlitz

Hintergrund zum Projekt: Im März 2018 verabschiedete der Kreistag das intermodale Mobilitätskonzept des Landkreises Bamberg mit verschiedenen Umsetzungsmaßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilitätsangebote und der Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur. Hierzu zählen auch die sogenannten Mobilstationen. Mobilstationen verknüpfen an zentralen Orten alle Mobilitätsangebote und bieten so die Möglichkeit, dass Menschen flexibel unterschiedliche Verkehrsmittel nutzen bzw. während einer Reise zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können. Der Umweltausschuss des Landkreises Bamberg hat im März 2019 die Vergabe eines Auftrages zur Gesamtkonzeption solcher Mobilstationen im gesamten Landkreis Bamberg beschlossen. Der in dem Projekt erarbeitet Schlussbericht sowie der Gestaltungsleitfaden wurden im Oktober 2020 dem Kreisausschuss vorgestellt. Dieser beinhaltete die Auswahl von sogenannten Pilotstandorten. Zu diesen Standorten zählt auch der Pendler-Parkplatz nordöstlich vom Ortszentrum der Stadt Scheßlitz.

Projektinhalte: Die Stadt Scheßlitz möchte pilothaft und nach Vorbild des „Umsetzungskonzeptes Mobilstationen im Landkreis Bamberg“ im Rahmen eines LEADER-Projektes eine Mobilitätsstation am Pendlerparkplatz einrichten. Der Schwerpunkt der Mobilstation soll auf dem Umstieg zwischen Fahrrad und Auto liegen. Ziel des Projektes ist die Stärkung der intermodalen und damit auch klimafreundlichen Mobilität im Gebiet der Stadt Scheßlitz sowie der gesamten Region Bamberg. Vorgesehene Module, welche die Mobilitätsstation integrieren soll, sind u.a. Radsammelgaragen, Radparkanlagen, eine Radservice-Station, ein Wetterschutz mit Sitzgelegenheit und eine E-Bike-Ladestation.

ProjektträgerMarkt Ebrach

Quelle: cisterscapes.eu

Projektstatus: Umsetzungsphase

Bei diesem Einzelprojekt handelt es sich um ein Teilprojekt des Markts Ebrach zum transnationalen Kooperationsprojekt „TNC I – „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“. Mit dem transnationalen Kooperationsprojekt sollen erstmals 18 historische Klosterlandschaften in sechs Ländern vernetzt und unter Gebrauch von neuer Technologien und Medien einheitlich erfasst, dokumentiert und vermittelt werden. Das gemeinsame Kooperationsprojekt mündet  zusammen mit den regionalen Teilprojekten in eine Bewerbung um ein serielles, transnationales Europäisches Kulturerbe-Siegel.

In diesem Zusammenhang sollen im Teilprojekt „Multimediamodell der Ebracher Klosterlandschaft“ ein Klosterlandschaftsmodell für das ehemalige Kloster Ebrach hergestellt und im südlichen Pavillon des unteren Abteigartens des ehemaligen Klosters aufgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die bereits vorhandenen umfangreichen Forschungen, Kartierungen und Ausstellungsinhalte, welche im Rahmen des LEADER-Kooperationsprojektes „Vielfalt in der Einheit – Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa“ gewonnen wurden, sollen weitergeführt und am Beispiel des ehemaligen Klosters Ebrach in ein 3D-Exponat mit Augmented-Reality-basiertem Informationssystem umgesetzt werden. Auf diese Weise sollen typische Aspekte der zisterziensischen Kulturlandschaftsnutzung und Umgestaltung, aber auch für das ehem. Kloster Ebrach spezifische Inhalte einem breiten Publikum interaktiv und auf intuitive, anschauliche und multimediale Weise vermittelt werden. Das Modell soll die Landschaftsbeziehungen und kulturlandschaftlichen Prägungen des ehem. Klosters in einem Umkreis von ca. 50 km im Maßstab 1:50.0000 in den Bereichen Siedlung, Landwirtschaft, Handwerk, Transportwege, Sakrallandschaft und Blickachse aufzeigen und vermitteln. Das Klosterlandschaftsmodell wird nach einheitlicher Vorgabe des Lead-Partners aufgestellt. Mit einer sogenannten „Kulturlandschaftsinventarisation“ führt das Lead-Projekt („TNC I“) in einer Online-Datenbank alle Geodaten, Elemente und Strukturen der jeweiligen Klosterlandschaften – in diesem Falle des Klosters Ebrach – zusammen.

Projektträger: BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Projektstatus: Umsetzungsphase

Hauptbestandteil des Projektes ist die Ausbildung von Artenkennern: Im Rahmen von mehrteiligen Bestimmungskursen zu regionstypischen Tier- und Pflanzenarten sollen TeilnehmerInnen in die Lage versetzt werden, allgemeine Merkmale der jeweiligen Artengruppen, Familien bzw. Gattungen zu erkennen und deren wichtigsten Repräsentanten zu bestimmen und kennen zu lernen. Die jeweilige Seminarreihe beginnt mit einem theoretischen Einführungskurs. Dabei geht es u.a. um die Vermittlung von Grundlagen zu Biodiversität, Lebensraumtypen und möglichen Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus behandeln sie erste theoretische Grundlagen für die Bestimmung von Arten, um die Beobachtungen im Gelände später einordnen zu können. Auf den Einführungskurs bauen dann Erkundungen im Gelände auf, um die Arten in ihrem Lebensraum zu erfassen und zu bestimmen sowie unterschiedliche Bestimmungsmethoden zu erlernen. Bei den Kursen werden digitale Medien und Bestimmungs-Apps eingesetzt und auf ihren Nutzen für die Erhöhung der Artenkenntnis überprüft. Für die Teilnahme an den Kursen bekommen die Teilnehmer ein Zertifikat. Die ausgebildeten Artenkenner bekommen über den gesamten Projektverlauf die Möglichkeit, ihr Wissen anzuwenden und zu vertiefen, z.B. indem sie in Artenschutzgruppen des BUND Naturschutz mitarbeiten, selbst Exkursionenleiten oder bei Kartierungsprojekten einbezogen werden. Das Projekt soll im Zeitraum von Juni 2020 bis Dezember 2022 umgesetzt werden.

Quelle: naturtalent-gesucht.de

Projektziele:

  • Menschen in der Region für die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten in der Region begeistern und die Artenkenntnis in der Region erhöhen
  • naturinteressierte Menschen zu Artenkennern der Region ausbilden
  • neue Expertinnen und Experten für Artenkenntnis gewinnen und einen regionalen Expertenpool aufbauen
  • das Miteinander von Landwirtschaft und Naturschutz verbessern
  • Wissen über allgemeine ökologische Zusammenhänge, die Bedeutung der Biodiversität insgesamt sowie Grundlagen für die Entwicklung des Artenschutzes in der Region Bamberg vermitteln

Projektstatus: Umsetzungsphase

Projektträger: Markt Hirschaid

Im Energielehrpfad sollen die verschiedenen regenerativen Energien im Modell dargestellt und praktisch ausprobiert werden.Der Lehrpfad wird im öffentlichen Raum Parkgelände hinter dem Rathaus in Hirschaid installiert, um den interssierten Besuchern jederzeit zur Verfügung zu stehen. Das spielerische Erleben und Lernen steht bei der Planung der Modelle im Vordergrund. Wie funktioniert die Solarenergie? – Wie muss ein Solarmodul ausgerichtet sein, um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzielen? Wieviel Wind ist erforderlich, um eine Windkraftanlage effizient zu betreiben? Diese und ähnliche Fragen sollen anhand der Modelle anschaulich geklärt werden können.

Um diese Idee fachgerecht umzusetzen und Synergieeffekte zu erreichen, arbeitet der Markt Hirschaid mit der Fakultät Maschinenbau und Umwelttechnik der Ostbayerischen Technischen Hochschule zusammen. Prof. Frank Späte und Prof. Jakub Rosenthal haben sich im Sommersemester 2016 mit rund 20 Studierenden als Seminar mit dem Projekt „Energielehrpfad“ beschäftigt. In Kleingruppen haben die Studierenden verschiedene Modelle entwickelt, die im Rathauspark aufgestellt werden können. Dabei haben sich jeweils zwei Gruppen mit den Energieträgern Windkraft, Wasserkraft, Solarthermie, Biomasse und Photovoltaik befasst. Für die Studierenden bedeutete die Beschäftigung mit dem Projekt nicht nur einen studien-immanenten Lerneffekt, sondern vor allem auch die Notwendigkeit, konkret und praxisbezogen und planen und zu entwerfen.

Im Rahmen des LEADER-Projekts sollen die Entwürfe der Studenten in funktionsfähige Modelle umgesetzt werden. Perspektivisch ist eine Einbindung des Energielehrpfades in umgebende Wanderrouten vorgesehen. Wanderwege können von den Modellen im Rathauspark zu den in der Gemeinde vorhandenen realen Energiegewinnungseinrichtungen (z.B. Photovoltaikanlage und Hackschnitzelheizung am Kultur- und Bildungszentrum Schloss Sassanfahrt, Photovoltaikanlage an der Autobahn A 73 etc.) führen.

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: LAG Region Bamberg e.V.

Das Projekt versteht sich als ein Umsetzungs-Baustein des bereits bestehenden intermodalen Mobilitätskonzepts des Landkreises Bamberg. Im Gegensatz zum in der Förderperiode 2007 – 2013 geförderten radtouristischen Konzept liegt hier der Schwerpunkt ausnahmslos auf der Ermittlung und Ausgestaltung von direkten, schnellen und alltagstauglichen Radverkehrsverbindungen, auch über Gebietsgrenzen hinweg. Im Landkreis Bamberg nimmt der (touristische) Radverkehr schon heute einen hohen Stellenwert ein. Im Alltagsverkehr werden in der Regel jedoch andere Ansprüche an eine Strecke gestellt.

Das Projekt bildet die Basis für den Umstieg auf den Verkehrsträger „Fahrrad“, vor allem in Bezug auf den (Berufs-) Pendler. Mit dem verstärkten Gebrauch des Fahrrads reduziert sich die PKW-Nutzung und damit der CO2-Ausstoß.

Eine Grundlagenplanung für den Alltagsradverkehr gibt es im Landkreis Bamberg bisher nicht. Auch überregional ist eine derartige Planung auf Grundlage eines intermodalen Mobilitätskonzepts ein gänzlich neuer Ansatz.

Der derzeitige Bestand an Radwegen ist systematisch zu untersuchen und hinsichtlich der Anforderungen der Zielgruppe „Alltagsradfahrer“ und des heute üblichen Standards zu überprüfen. Dabei soll auch die Verknüpfung mit bestehenden Schnittstellen des ÖPNV (z.B. an Schienenhaltepunkten oder größeren Bushaltestellen (Stichwort „Mobilitätsstationen“) betrachtet werden.

Nachdem die gesamte Landkreisbevölkerung von diesem Projekt profitieren wird, hat sich die LAG Region Bamberg e.V. entschlossen, Träger dieses Projekts zu sein. Die Umsetzung der durch die Grundlagenplanung gewonnenen Erkenntnisse bzw. Maßnahmenbausteine übernimmt der Landkreis Bamberg.

Projektlaufzeit: 2019-2020

Landrat Johann Kalb mit Workshopteilnehmern im April 2019

Im Rahmen des LEADER-geförderten LAG-Projekts „Grundlagen Alltagsradverkehr“ fanden über drei Tage hinweg Workshops statt. Geleitet vom Planungsbüro topplan sind alle 36 Gemeinden über Arbeitsgruppen damit aktiv in den Planungsprozess eingebunden. Die Wünsche und Anregungen der Kommunen werden dabei gleich vor Ort in die Pläne eingearbeitet. Dass fast alle Gemeinden durch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vertreten sind, unterstreicht die Bedeutung, die man diesem Thema beimisst. Davon konnte sich auch Landrat Johann Kalb überzeugen, vor allem aber auch von der kollegialen und produktiven Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg. Diese Workshops sind damit eine weitere wichtige Etappe für den zukünftigen Alltagsradverkehr im Landkreis Bamberg, soviel kann schon jetzt gesagt werden.Über die Homepage des Planungsbüros können nicht nur die teilnehmenden Gemeinden sondern auch die Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger den Planungsfortgang tagesaktuell verfolgen. Hier finden Sie nochmals den entsprechenden Link auf den aktuellen Netzplan. Dazu im rechten Bildschirmbereich unter „Rad“ => „Radwegenetze gesamt“ den Menüpunkt „Alltagsradwegenetz“ auswählen: https://maps.topplan.de.

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: Heinershof e. V.Heinershof

Die Umgestaltung des Heinershofs zu einem Schulbauernhof wurde bereits in der Förderperiode 2007 – 2013 mit Leader-Mitteln bezuschusst. Aufgrund der rasanten Entwicklung des Hofs und die starke Nutzung der vorhandenen Angebote soll nun der Nutzerkreis erweitert werden. Derzeitige Zielgruppe des Heinershofes sind vornehmlich Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis vierzehn Jahren. Im geplanten Vorhaben soll als Erweiterung der bereits bestehenden Angebote vor allem die Zielgruppe der Erwachsenen angesprochen werden. Geplant ist die Einrichtung einer Brot-und Käseschule im sogenannten „Hofhaus“ des Heinershofes. Hier sollen eine Brotbackstube, eine Käserei mit Reiferaum, sowie ein Gruppenraum und eine Übernachtungsmöglichkeit für Referenten entstehen. Der auch in diesem Gebäude befindliche Holzbackofen wurde vor zwei Jahren bereits grundlegend saniert und steht für die Kurse zur Verfügung. Ziel der Back- und Käseschule ist die Vermittlung von Fachkenntnissen über die qualitativ hochwertige handwerkliche Erzeugung von Brot und Käse, sowie die daraus resultierende Steigerung der Wertschätzung regionaler Produkte. Die Erfahrung, wie viel Zeit und Mühe es kostet, bis man letztendlich ein hochwertiges Produkt in den Händen hält, beeinflusst das Verbraucherverhalten positiv im Bezug auf höherpreisige regionale und handwerklich erzeugte Lebensmittel. Die für die Kurse benötigten Rohstoffe wie Milch, Gewürze oder Mehl werden von regionalen Kooperationspartnern bezogen. Für die Brot-und Käseschule werden weitere Arbeitsplätze in Teilzeit entstehen.

Projektstatus: AbgeschlossenGenusskarte1

Projektträger: Landkreis Bamberg

Die Genusskarte soll für die gesamte Region Bamberg erstmals alle vorhandenen Mitgliedsbetriebe der Dachmarke „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“ als Genussdestinationen in Form einer kartographischen Darstellung aufzeigen. Die Genusskarte, die mit einem Saisonkalender kombiniert ist, zeigt dem Verbraucher die zeitliche Verfügbarkeit der regionalen Produkte auf und ermöglicht es, die Spezialitäten in der Region Bamberg leicht zu finden.Genusskarte2

Die kulinarische Karte der Region Bamberg zeigt die Direktvermarkter mit ihren Spezialitäten auf und gibt Erläuterungen zu den einzelnen Erzeugern mit ihren Produkten. Es werden Veranstaltungstipps in der Region, angefangen vom Apfelmarkt bis zum Weihnachtsmarkt, dargestellt.
Eine Saisonkarte mit Bezugsmöglichkeiten der Spezialitäten gibt einen guten Überblick über die zeitliche Verfügbarkeit der Produkte.
Die Genusskarte erleichtert es den Kunden, die regionalen Produkte der Region Bamberg zu finden. Damit trägt die Karte zu einer Stärkung der regionalen Erzeuger bei und erhält die Wertschöpfung im Landkreis.

Die Karte wurde während des 1. Genusstages der Region Bamberg durch Landrat Johann Kalb am 25.09.2016 offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.

Erhältlich ist die Genusskarte im Landratsamt Bamberg, bei der Stadt Bamberg, beim Tourismus & Kongress Service Bamberg, bei den Gemeinden im Landkreis Bamberg und hier als Download.

Umsetzungszeitraum: 2016

Projektstatus: abgeschlossen

Projektträger: Landkreis BambergInternationales Bierkulturzentrum (Konzept), Quelle: Drees & Sommer

Deutschland ist weltweit das Land mit den meisten Privatbrauereien. In Oberfranken und speziell im Bamberger Land existiert noch heute eine über die Jahrhunderte gewachsene authentische Bierkultur, die sich in der höchsten Privatbrauereidichte zumindest innerhalb Deutschlands, wenn nicht sogar weltweit, widerspiegelt. Diese gelebte Biertradition im Bamberger Land besitzt eine weit über die regionalen und nationalen Grenzen hinausreichende Ausstrahlungskraft. Um die kulturelle, historische, ökonomische und soziogeographische Bedeutung der Bier- und Brauertradition im Bamberger Land zu würdigen und dieses Alleinstellungsmerkmal gerade im nationalen und internationalen Gesamtkontext in der bisherigen Form, aber auch mit neuen Produkt- und Vermarktungsideen verstärkt zu profilieren, ist die Errichtung eines Internationalen BierKulturZentrums im Bamberger Land geplant. Die Projektkonzeption wurde im Frühjahr 2019 abgeschlossen. Das fertige Ergebnis können Sie hier abrufen.

Projektlaufzeit: 2016-2019 (Konzept)

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: Gemeinde LisbergHoneyfactory

Auf Anregung aus der Trabelsdorfer Bürgerschaft soll der Kräutergarten im Schlosspark Trabelsdorf um ein Bienenhaus ergänzt werden. Den Besuchern wird damit die Möglichkeit geben, Bienen bei ihrer täglichen Arbeit ungestört zu beobachten. Möglich ist das durch einen kaminartigen Hochbau, über den die Bienen in einer Höhe von ca. 5 m über den Beobachter hinweg ins Freie fliegen. Bei dieser besonderen Konstruktion der Honeyfactory, also des Bienenstandes, können die Bienen ungestört und ohne jeden Kontakt zum Beobachter arbeiten. Durch die eingebaute große Plexiglasscheibe ist der Blick in den Bienenstock jedoch möglich; und durch die Türe an der Rückseite ist die Honeyfactory für den Imker zugänglich.
Ziel der Honeyfactory ist es, das Thema Bienen, das nicht zu letzt durch das erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“ immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit gewandert ist, für jedermann zugänglich zu machen. Die Honeyfactory wird durch eine Schautafel bzw. durch Erläuterungen des betreuenden Imkers genauer erklärt werden. Sie soll damit ein interessantes Ausflugsziel z.B. für Schulkassen, Familien oder Exkursionen sein.
Die Betreuung des Bienenstockes wird ein örtlicher Imker übernehmen, der in Trabelsdorf und Triefenbach bereits einige Bienenstöcke pflegt.
Die Trabelsdorfer Bürgerschaft nahm diese Idee nach einem Besuch auf der Expo in Mailand mit, auf der diese Honeyfactory aufgestellt war. Die Idee und die Umsetzung stammt von dem Künstler Francesco Faccin (siehe Originalfoto). Mit ihm wurde vereinbart, dass in Trabelsdorf eine Honeyfactory ohne Lizenzauflagen errichtet werden kann.

Entwicklungsziel
Teilhabe, Kultur und Lernen
ausbauen und stärken

Projektträger: Gemeinde Walsdorf

Projektstatus: beschlossen, Förderantragstellung folgt

Im Ortskern der Gemeinde Walsdorf soll ein historischer Weg entstehen. Das Projekt wird von der politischen Gemeinde (1. Bürgermeister Mario Wolff und Gemeinderat) in enger Zusammenarbeit mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde (Herrn Pfarrer Rauh und Kirchenvorstand) geplant und durchgeführt.

Ausgehend vom jüdischen Friedhof am Ortsausgang in Richtung Steinsdorf gelegen, führt der Weg durch den historischen Ortskern und entlang der Aurach über 9 Stationen bis zum Friedhof der Gemeinde Walsdorf. Der Rundgang schlängelt sich idyllisch an der Aurach entlang und führt über die „grüne Lunge“, den Walsdorfer Gemeindegärten auch am „Brünnla“ vorbei. Hier werden in naher Zukunft eine Kneippanlage und das Judendenkmal entstehen, welches die zentrale Station des Weges darstellen wird. Im Zuge der Erinnerung an „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ soll ein Gedenkstein errichtet werden, der die 17 Familiennamen erwähnt, die während des 2. Weltkrieges aus Walsdorf deportiert wurden.

Ein Faltblatt mit Fotos und Informationen zu den Stationen und einer Wegbeschreibung runden das Projekt ab.

Ziele des Projekts: In erster Linie soll die Vergangenheit des Ortes an unterschiedlichen Plätzen, Gebäuden und Denkmälern für Bürger und Besucher erleb- und greifbar gemacht werden. Dabei spielt die jüdische Geschichte des Ortes eine große Rolle (jüdischer Friedhof, ehemalige Synagoge, Judendenkmal). Ebenso wird ein Schwerpunkt auf die Reformation und die evangelischen Wurzeln des Ortes mit der Familie von Crailsheim gelegt. Erst mit der Volkszählung im Jahr 2013 verliert Walsdorf seinen Status mit überwiegend evangelischer Bevölkerung.

Projektträgerin: Inge Blank

Projektstatus: ProjektentwicklungsphaseSchulmühle Veilbronn LAG 9 kleines Format

Hintergrund zur Schulmühle Veilbronn:

Die Schulmühle Veilbronn liegt ca. 1 km außerhalb des Ortes Veilbronn (Heiligenstadt) links von der Straße nach Siegritz am Hang. 1421 wurde sie als „Mühle am Schulbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Eine Schriftquelle aus dem Jahre 1774 erwähnt die Nutzung der Mühle als Mahlmühle. Ein 6 Meter Durchmesser großes, oberschlächtige Wasserrad diente zum Antrieb des Mahlwerks und später primär zur Stromerzeugung. Zum Antrieb des Wasserrades diente wiederum das Wasser des Mühlbaches, der aus dem Schulmühlbach abgeleitet wurde. Im Jahre 1948 wurde die Schulmühle aus Rentabilitätsgründen stillgelegt, lediglich der Schrotgang wurde noch bis 1954 betrieben. Die Wasserkraft wurde ebenfalls stillgelegt, da das Wasserrad stark sanierungs- und überholungsbedürftig war. Nach Einstellung des Mühlbetriebs 1954 kam das Anwesen in den 1970er Jahren in Besitz von Familie Blank. Die Familie Blank erneuerte und sanierte zwischen 1987 und 1983 die Schulmühle grundlegend.

Projektinformationen: Frau Blank möchte im Rahmen eines Projektes die gesamte Wasserradanlage mitsamt des Wasserrades der Schulmühle Veilbronn umfassend sanieren. Die Gebäude der Schulmühle Veilbronn stehen unter Denkmalschutz und sind für die Region von hoher historischer Bedeutung. Im Zuge eines Projektes sollen das Wasserrad und die gesamte Anlage insbesondere zu Schauzwecken und Bildungszwecken wieder in Betrieb genommen werden. Das Wasserrad soll u.a. mit einem Zulaufgerinne saniert werden um die ökologische Durchgängigkeit des Fließgewässers zu verbessern. Weiterhin sollen zudem die Zugänglichkeit für Besucher*innen zum Wasserrad verbessert und die Wasserradanlage zur regenerativen Stromerzeugung ausgerüstet werden.

Die Projektanfrage wurde während der 51. Sitzung des LAG-Entscheidungsgremiums positiv zur Kenntnis genommen und das Gremium sprach sich grundsätzlich für eine LEADER-Förderung aus.

Projektträger: Gemeinde Priesendorf IMG 1104 klein

Projektstatus: Umsetzungsphase

Die Gemeinde Priesendorf hat während der letzten LEADER-Förderperiode (2007-2013) im Rahmen eines LEADER-Projektes einen familienfreundlichen Fahrradrastplatz am Ansbach in Priesendorf umgesetzt. Hierbei wurden unter anderem Spielgeräte, wie eine Nestschaukel, ein Pfahlhaus sowie eine Liegebank und eine Sitzgruppe am Ansbach aufgebaut. Der fortan genannte „Wasserspielplatz am Ansbach“ erfreut großer Beliebtheit bei den Bürgerinnen und Bürgern Priesendorfs. Nachdem der Spielplatz von Familien und Kindern so gut angenommen wird und besonders an heißen Sommertagen stark frequentiert ist, möchte die Gemeinde diesen im Rahmen eines neuen LEADER-Projektes zusätzlich aufwerten. Hierbei sollen insbesondere neue Spielgeräte für die Kinder und Jugendlichen angeschafft werden. Geplant sind der Einbau eines Klettergerätes in Form eines Traktors, ein Bodentrampolin sowie eine Balancieranlage. Zudem soll an den natürlichen Verlauf des Ansbachs ein zusätzlicher Wasserverlauf gebaut werden um für die Kinder einen einfachen Wasserkreislauf zu symbolisieren. Um die Kinder vor der Gefahr des nahen Weihers zu schützen soll außerdem ein Lärchenzaun an der Grenze des Wasserspielplatzes errichtet werden. Der Wasserspielplatz soll künftig als Ausgangspunkt für einen geplanten Familienwanderweg der Gemeinde Priesendorf dienen und in diesen integriert werden. Die Umsetzung des Projektes „Wasser erleben Am Ansbach“ ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Projektträger: LAG Region Bamberg e. V.

Projektstatus: LEADER-Förderantragsstellung

Während der 50. Sitzung des Entscheidungsgremiums der LAG Region Bamberg am 17. September 2020 wurde von den anwesenden Vorstandsmitgliedern einstimmig beschlossen, das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ in die LEADER-Förderung aufzunehmen.

Projektinformationen: Am 30. April 2020 erreichte die LAG Region Bamberg e.V. durch das StMELF eine erfreuliche Nachricht: Das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“, welches zunächst 2016 von dem StMELF als Pilotverfahren eingeführt worden war, erhält eine finanzielle Aufstockung!

Die Lokalen Aktionsgruppen konnten im Rahmen des Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ in Bayern einmalig eine Zuwendung bis zu 20.000 Euro in Anspruch nehmen, um damit in eigener Entscheidung bürgerliches Engagement in ihrer Region zu unterstützen. Wegen der überaus positiven Erfahrung mit diesem Vorhaben wurde nun der finanzielle Förderrahmen auf 40.000 Euro Zuwendung je LAG verdoppelt. LEADER-Gruppen, wie die LAG Region Bamberg e.V., die dieses Projekt bereits umsetzen, können damit noch einmal einen weiteren Antrag stellen.

Auch im Rahmen einer zweiten Projektphase soll die LAG Region Bamberg auf formlose schriftliche Anfrage hin nicht wettbewerbsrelevante Maßnahmen lokaler Akteure (keine kommunalen Körperschaften), die den Entwicklungszielen ihrer LES dienen und das Bürgerengagement in der Region stärken, durch eine weitere LEADER-Zuwendung finanziell unterstützen können. So soll die Möglichkeit bestehen, dass sich unter anderem Vereine oder private Personen ein geplantes Kleinprojekt durch die LAG finanziell zu unterstützen.

Welche konkreten Einzelmaßnahmen unterstützt werden, soll das Entscheidungsgremium der LAG entscheiden. Bei einem positiven Votum schließt der Akteur eine Zielvereinbarung mit der LAG ab, in der die Maßnahme beschrieben und die Höhe der Unterstützung festgelegt wird. Diese beträgt 80% der nachgewiesenen Nettokosten, maximal jedoch 2.500 €.

Hier finden Sie eine Auswahl an Maßnahmen, welche während der ersten Phase des Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ gefördert wurden:

Jugendraum Strullendorf (Quelle: iSo e.V.)Blühstreifen Otto Schramm
Ein neuer Spielturm für den Spieltplatz des DJK Teuchatz (Quelle: DJK Teuchatz Archiv)Einrichtung eines Juniorgartens durch den Gartenbau- und Dorfverschönerungsverein Trunstadt-Stückbrunn (Quelle: LAG Region Bamberg e.V.)

Eröffnung Jugendtreff Strullendorf

„Respekt, was ihr da auf die Beine gestellt habt!“ – Landrat Johann Kalb war ihm Rahmen von „Landrat on Tour“ bei der Eröffnung des neuen Jugendtreffs in Strullendorf
Unter dem Motto Christmas-Party stand die Eröffnungsfeier des Jugendtreffs im Bahnhof Strullendorf am vergangenen Freitag. Jugendliche hatten die Räumlichkeiten, mit Finanzierung durch die LAG Region Bamberg e. V. und die Robert-Bosch-Stiftung, über mehrere Wochen hinweg in Eigenregie renoviert und neugestaltet. (Dez. 2018)

LEADER bringt den Landkreis zum Blühen!

Mitte Juni fand die Verteilung der insgesamt 40.000 Tütchen mit Blühsamen statt! Jede Gemeinde erhielt dabei kostenlos für Ihre Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Schulen auf unsere Region abgestimmtes (autochtones) Saatgut. Ein Tütchen beinhaltet 2 g Blühsamen, was für rund 2 qm Fläche reicht. Die Übergabe der ersten 2.000 von insgesamt 40.000 Tütchen mit Blühsamen für den Landkreis Bamberg erfolgte bereits am 31. Mai 2019. Diese übergaben Landrat Kalb und Alexandra Baier von der LAG Region Bamberg im Rahmen des Richtfests an der Staatlichen Realschule an Bürgermeister Kauper und Schulleiter Welsch.

LEADER-Blühsamenaktion für den Landkreis Bamberg ist ein toller Erfolg!

Die Verteilung von 40.000 Tütchen mit Blühsamen an alle Gemeinden im Juni 2019 war ein voller Erfolg. Wir bedanken uns für das große Interesse und die vielen positiven Rückmeldungen. Besonders freut uns das Engagement an den Schulen, wo den Kindern im Rahmen von gemeinsamen Pflanzaktionen das Thema Umweltschutz und Artenvielfalt näher gebracht wurde. Eine davon ist die Grundschule Schönbrunn-Ampferbach, die uns auch ein schönes Foto zugesandt hat. Vielen Dank dafür!

ProjektträgerOBA Lebenshilfe Bamberg e.V.

Projektstatus: Umsetzungsphase

Im November eröffnete die Lebenshilfe Bamberg das inklusive Kulturzentrum „KUFA-Kultur für alle“ mit einem großen Atelier für bildende Kunst genannt „Atelier Lebenskunst“. HieQuelle:lebenshilfe-bamberg.der sollen Menschen mit Behinderung unabhängig von sprachlichen und intellektuellen Fähigkeiten den Freiraum haben, künstlerisch zu arbeiten, d.h. der Zugang zu einer eigenen künstlerischen Bild- und Formensprache soll ermöglicht werden. Dazu stellt das Projekt Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Bamberg Räumlichkeiten, Material und vor allem künstlerische Assistenz zur Seite. Dabei spielt bei Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung eine angemessene und einfühlsame künstlerische Assistenz eine bedeutsame Rolle. Die Assistenz soll erfolgen durch die freischaffende Künstler.

Das Atelier Lebenskunst fängt dabei nicht bei „Null“ an, sondern hat bereits ein dreijährige Erfahrung durch das von Aktion Mensch geförderte Projekt „Inklusive Kulturwerkstatt“. Jetzt geht es darum, das neue Atelier mit Leben zu füllen und es zu ermöglichen, dass auch Menschen aus dem Landkreis künstlerisch teilhaben können. Nicht zuletzt trägt das Atelier zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention im Bereich Kunst und Kultur bei. Mit dem Atelier Lebenskunst sollen Barrieren beseitigt und Menschen mit Behinderung ein gleichberechtigter Zugang zur Bildenden Kunst ermöglicht werden. Zielgruppe sind Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Bamberg, insbesondere aus den Wohnheimen, Frensdorf, Stegaurach und Memmelsdorf.

Projektträger: Landkreis Bamberg

Projektstatus: laufend

Der Landkreis Bamberg und das Landratsamt wollen ihre Bürgerinnen und Bürger verstärkt über die Aktivitäten im Landkreis Bamberg und auf das Dienstleistungsangebot des Landratsamtes informieren, insbesondere auch deshalb, weil sich der Landkreis über eine große Ausdehnung und damit verbunden über z.T. lange Wege nach Bamberg verfügt. Durch den Kommunenfunk erhalten die Einwohner unabhängig von ihrem Wohnort genau die Informationen, die sie interessieren. Im Rahmen des Projekts können die Bürgerinnen und Bürger eine gezielte Auswahl von Themengebieten (Neuigkeiten aus dem Landratsamt sowie dessen Angebote in den verschiedensten Lebensbereichen, Veranstaltungen, usw.) vornehmen. Es lässt sie entscheiden, wie oft sie wann Informationen bekommen. „Kommunenfunk“ bietet zahlreiche individuelle Kommunikationskanäle: SMS, E-Mail, Telegram, Threema, WhatsApp, Facebook Messenger.

Projektträger: Landkreis Bamberg

Projektstatus: laufend

Das Landkreis-Magazin ist ein bürgernahes Informationsangebot in Print- und sowie E-Magazin-Format. Ziel ist es, sowohl Bürgern als auch Touristen den Landkreis Bamberg inTitelbild der ersten Ausgabe des Landkreis-Magazins (Quelle: LRA) all seinen Facetten näher zu bringen – angefangen von der Vorstellung der einzelnen Gemeinden über die Landkreispolitik bis hin zu touristischen und wirtschaftlichen Themen. Das Landkreis-Magazin soll die Menschen anregen, den Landkreis Bamberg mit seinen regionalen Besonderheiten kennen zu lernen und dabei auch neue Seiten zu entdecken. Durch den regionalen Bezug sollen sich die Leser mit dem Landkreis-Magazin – und damit auch mit ihrer Heimat – identifizieren. Sie sollen umfassend über die Arbeit der Kreisorgane und der Landkreisverwaltung informiert werden. Qualitativ hochwertige Fotos, attraktive Gestaltungselemente und eine breit gefächerte Themenauswahl sollen ein ansprechendes Erscheinungsbild und einen hohen Lesermehrwert gewährleisten. Durch die kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Landkreis Bamberg wird ein flächendeckendes Informationsangebot für Printleser sichergestellt. Alle bisher erschienenen Ausgaben des Landkreis-Magazins im E-Magazin-Format finden Sie hier.

Transnationales Kooperationsprojekt „Cisterscapes – cistercian landscapes connecting europe“

Projektträger: Landkreis Bamberg

Projektzeitraum: 2019-2021

Der Landkreis Bamberg hat im Europäischen Kulturerbejahr 2018 (ECHY = European Cultural Heritage Year) mit großem Erfolg das LEADER-Kooperationsprojekt „Vielfalt in der Einheit – Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa“ in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) durchgeführt. Als größter bayerischer Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr hatte das Projekt eine hohe überregionale Aufmerksamkeit und zeigte das Potenzial der grenzübergreifenden Vernetzung zisterziensischer Klosterlandschaften hinsichtlich eineQuelle: Cisterscapes.eus gemeinsamen Prädikatisierungsantrags. Die von den Zisterziensern geprägte Kulturlandschaft des Steigerwalds ist insbesondere für eine transnationale, serielle Bewerbung im Verbund mit weiteren zisterziensischen Klosterlandschaften geeignet. Dieses Siegel bietet sich insbesondere deshalb an, da Bayern bislang keinen Kulturerbesiegel-Antrag gestellt hat und bislang noch keine Kulturlandschaft entsprechend ausgezeichnet wurde. Das EKS wird für die herausragende Bedeutung eines Ortes/einer Kulturlandschaft für die europäische Geschichte verliehen.

Grundlage für eine Bewerbung um ein „Europäisches Kulturerbe-Siegel“ ist die Erweiterung der internationalen Vernetzung zur Abbildung der europäischen Bedeutung der zisterziensischen Klosterlandschaften und zur Erlangung der für das EKS erforderlichen Qualifikationen. Das bedeutet eine Erweiterung der Kooperation von derzeit sechs Klosterregionen in vier Ländern auf max. 20 Partner in sechs Ländern vor dem Hintergrund der West-Ost-Expansion der Zisterzienser. Zwei Transnationale LEADER Kooperationsprojekt (TNC I und TNC II) sollen zum EKS-Antrag führen: TNC I 2019-21 und TNC II 2020-21 (Antragsfrist 01.03.2021 für eine Nominierung 2023).

Weitere Infos finden Sie auf der offiziellen Projektseite: Cisterscapes.eu

TNC I ist am 3.12.2019 offiziell mit der Übergabe des LEADER-Förderbescheids durch Landwirtschaftsministerin Manuela Kaniber in München gestartet. Bereits im Oktober 2019 wurde die Projektanbahnung im Rahmen einer großen Kick-off-Veranstaltung am Kloster Ebrach gebührlich gefeiert. Landrat Johann Kalb und die Projektleiterin Dr. Birgit Kastner empfingen damals zusammen mit Bürgermeister Schneider neben Ehrengästen wie dem Bayerischen Wissenschaftsminister Sibler zahlreiche Partner aus den beteiligten Ländern.Zisterzienser Foto Loeb Pressestelle LRA

Beteiligte Bayerische LAGn: LAG Region Bamberg e.V. (Koordination), LAG Aischgrund e.V., LAG Haßberge e.V., Z.I.E.L. Kitzungen e.V., LAG Schweinfurt Land e.V., LAG Südlicher Steigerwald e.V., Region Obermain e.V., InitiAKTIVKreis Tirschenreuth e.V.

Beteiligte Klosterlandschaften in sechs Ländern:

Deutschland:

  • Ebrach (BY, Lkr. Bamberg), LAG Region Bamberg, LAG Aischgrund, LAG Haßberge; LAG Kitzingen, LAG Schweinfurter Land, LAG Südlicher Steigerwald
  • Klosterlangheim (BY, Lkr. Lichtenfels), LAG Region Obermain
  • Waldsassen (BY, Lkr. Tirschenreuth), LAG InitiAktivkreis Tirschenreuth
  • Altenberg (NRW, Rheinisch-Bergischer-Kreis)
  • Bronnbach (BW, Main-Tauber-Kreis), LAG Badisch-Franken
  • Loccum (NI, Lkr. Nienburg/Weser), keine LAG Region
  • Maulbronn (BW, Enzkreis), keine LAG-Region
  • Schulpforte (ST, Burgenlandkreis), LAG Saale-Unstrut-Triasland

Frankreich:

  • Cîteaux (Région Bourgogne Franche-Comté), Saint-Nicolas-lès-Cîteaux, GAL Beaunois
  • Morimond (Région Grand-Est), GAL Pays de Langres

Österreich:

  • Rein (Steiermark), keine LAG-Region
  • Zwettl (Niederösterreich), LAG Waldviertler Grenzland

Polen:

  • Lekno/Wagrowiec (Woiwodschaft Großpolen), LGD Stowarzyszenie „Dolina Wełny”

Slowenien:

  • Sticna (Sittich, Ivančna Gorica, Region Dolenjska), LAS Suhe Krajine, Temenice in Krke
  • Kostanjevica na Krki (Landstraß an der Gurk, Region Dolenjska),

Tschechien:

  • Plasy (Bezirk Pilsen, Böhmen), MAS Světovina
  • Vyšší Brod (Bezirk Český Krumlov, Südböhmen), MAS Rozkvět

Heiliger Otto auf dem Zisterzienserweg

Im Jahr 1103 beschritt der später heiliggesprochene Otto I. erstmals Bamberger Boden, um sein Amt als Bischof von Bamberg anzutreten: Diese legendäre Stelle bei der alten Hohen Straße von Würzburg nach Bamberg soll Standort einer Gedenkstele werden, die an das bedeutende Ereignis erinnert.

Tagungsband zum LEADER-Kooperationsprojekt „Zisterziensische Klosterlandschaften“ ist erschienen!

Das LEADER Kooperationsprojekt “ Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa“, dass im ECHY-Jahr 2018 bereits viel öffentliches Interesse in Deutschland und seinen Nachbarländern wecken konnte, erhielt einen würdigen Abschluss: so fand am 14. Februar im Kloster Waldsassen die feierliche Präsentation des zweisprachigen Tagungsbandes statt, der neben den Ergebnissen der internationalen Fachtagung auch die umfangreichen Untersuchungsergebnisse der sechs am Projekt beteiligten Klöster in Frankreich (Morimond), Deutschland (Ebrach und Waldsassen), Österreich (Rein und Zwettl) und Tschechien (Plasy) zum Inhalt hat.

Offizielle Übergabe des Förderbescheides durch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber für das transnationale LEADER-Kooperationsprojekt „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe. TNC I“

Die LAG Region Bamberg e.V., vertreten durch ihren Vorsitzenden Landrat Johann Kalb und LAG-Manager Jochen Strauß, erhielt am 3. Dezember 2019 durch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Förderbescheid über 375.442,64 € für das Projekt „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“.

Antragsunterlagen sind eingereicht – zentraler Schritt in Richtung Bewerbung Europäisches Kulturerbesiegel 

Der Landkreis Bamberg hat vor wenigen Tagen den LEADER-Förderantrag zum Transnationalem Kooperationsprojekt „TNC I Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“ bei der zuständigen Bewilligungsstelle eingereicht. Der Antrag wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Dr. Birgit Kastner – Projektmanagement und Jochen Strauß von der LAG Region Bamberg sowie weiterer Partner aus sechs europäischen Ländern innerhalb der letzten elf Monate erarbeitet. Der Förderantrag ist Grundlage für die Gewährung von LEADER-Fördergeldern in Höhe von rund 380.000 € und umfasst über 400 DIN A4 Seiten. Das Projekt ist bayernweit das bisher größte transnationale LEADER-Kooperationsprojekt. Es dient der Bewerbung um das Europäische Kulturerbesiegel, einer Auszeichnung und Prädikatisierung, die in Bayern bislang noch nicht vergeben wurde.

Das transnationale Kooperationsprojekt „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“ schreitet erfolgreich voran!

Von 20. bis 22. Juni 2019 besuchte eine 10-köpfige Delegation unter der Leitung von Dr. Birgit Kastner und Landrat Johann Kalb zentrale Ansprechpartner für die Region und die Partnerklöster Morimond und Citeaux im französischen Langres. Hierbei handelt es sich um zwei von insgesamt 20 Klosterstätten in sechs Ländern mit denen der Landkreis Bamberg als LEAD-Partner zurzeit den Antrag auf die Bewerbung um das Europäische Kultursiegel (EKS) vorbereitet.

Offizieller Auftakt in Brüssel für das Kooperationsprojekt „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“

Offizieller Auftakt in Brüssel

Auf Einladung der Europaabgeordneten Monika Hohlmeier und unter der Federführung des Landkreises Bamberg trafen sich am 24. Januar 2019  Vertreter französischer, deutscher, österreichischer, polnischer, slowenischer und tschechischer Klosterlandschaften, um das Kooperationsprojekt auf den Weg zu bringen. Teilnehmer aus Bayern waren die Klosterlandschaften Ebrach, Klosterlangheim und Waldsassen.

Projektstatus: In Umsetzung

Antragsteller: LAG Südlicher Steigerwald e.V.

Kooperierende LAGn: 12 LAGn aus Mittel- und Oberfranken und der Oberpfalz

Im RahmeGebietskulissen des Kooperationsprojekts „Erfassung (historischer) Kulturlandschaften“ haben sich alle neun Lokalen Aktionsgruppen aus Mittelfranken und der Region Bamberg sowie drei LAGs aus der Oberpfalz zusammengeschlossen, um mit einer LEADER-Förderung eine gemeinsame Erfassung von Kulturlandschaftselementen durchzuführen. Die Bezirke Mittelfranken und Oberpfalz begrüßen das Projekt und werden es mit einer finanziellen Beteiligung unterstützen. Viele Akteure arbeiten bei diesem Projekt zusammen, darunter der Bayerische Landesverein für Heimatpflege, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, Bezirks-, Kreis- und Ortsheimatpfleger, Landschaftspflegeverbände, Naturschutz und weitere regionale Organisationen.

Ziel des Projekts ist es, in enger Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege modellhaft eine Datenbank aufzubauen, in der die hauptsächlich von Ehrenamtlichen erfassten Kulturlandschaftselemente nach Überprüfung durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter eingepflegt werden. Der große Vorteil dieses Kooperationsprojekts ist eine individuelle Erfassung der Kulturlandschaftselemente. Jede LAG entscheidet für sich und ihre Region, welche Elemente erhoben werden. Solche Elemente können z.B. sein: Felsenkeller, Streuobstanlagen, Hutanger, alte Obstbäume in freier Flur, Mittel- und Niederwälder, Wehre, Mühlbäche, Bewässerungsanlagen, Altstraßen, Grenzsteine, Wallgräben, Heiligenfiguren oder Steinkreuze. Dabei ist klar, dass eine vollständige Erfassung im Rahmen dieses Projektes nicht machbar ist.

Von zentraler Bedeutung ist die Einbindung von Ehrenamtlichen, die zu einem neuen Blick auf ihre Heimat motiviert werden sollen. In verschiedenen Workshops werden sie für die Erfassung der Elemente qualifiziert. Neben grundlegenden Informationen zur (historischen) Kulturlandschaft erhalten sie dabei auch Schulungen zur Datenerhebung und zu noch festzulegenden Spezialthemen. Die Workshops
finden in jeder Region statt und sind kostenlos. Die Erfassung der Kulturlandschaftselemente wird von einem Projektmanagement koordiniert.

Nach Ende der dreijährigen Projektlaufzeit wird die erstellte Datenbank voraussichtlich beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege angesiedelt sein, von diesem betreut und gepflegt werden. Damit ist die Nachhaltigkeit des Modellprojektes gesichert. Zu diesem Zeitpunkt wird die Datenbank dann auch bayernweit, zu noch zu definierenden Konditionen, für die Allgemeinheit geöffnet werden.

Projektstatus: abgeschlossen

Projektträger: Landkreis Bamberg

Kooperierende LAGn: Region Bamberg (koordinierend), InitiAktivKreis TirschenreuthZ.I.E.L. KitzingenSchweinfurter Land und Haßberge

SH WoBi Marke Projekte rgb DEUEin Projekt des Landkreises Bamberg zum Europäischen Kulturerbejahr SHARING HERITAGE 2018 (European Cultural Heritage Year)

Vielfalt in der Einheit: Zisterziensische Kulturlandschaften sind ein Fenster in die Vergangenheit! Sie bilden die von den Zisterziensern in Mitteleuropa seit rund 1000 Jahren gelebten Nutzungen und Traditionen ab und zeigen in ihrer Vielfalt die Wechselwirkungen zwischen Raum und Mensch. Blühende Flusslandschaften mit Klöstern, Klosterhöfen, Teichwirtschaft, Streuobstwiesen, Weinbergen, historische Waldbauformen wie Nieder- und Mittelwald sind Erkennungsmerkmale dieser über Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaftsräume.

Projektziel war es, das bauliche und landschaftliche Erbe der Zisterzienser an verschiedenen Standorten in Mitteleuropa zu erfassen und die Besonderheiten der von ehemaligen und noch bestehenden Zisterzienserklöstern geprägten historischen Kulturlandschaften an heutige Generationen zu vermitteln.

Eine europäische Idee: Der Zisterziensische Orden breitete sich mit Beginn des 12. Jahrhunderts sehr rasch über das gesamte lateinisch-christliche Europa aus und erreichte bis zur Säkularisation die beachtliche Zahl von über 750 Männerabteien und 1000 Nonnenklöstern. Diese dynamische, europäische Bewegung geht in ihren Statuten, den Bauten, aber auch in der Ausgestaltung der klösterlichen Kulturlandschaft auf die einheitlichen Vorgaben Bernhards von Clairvaux zurück. Im Rahmen des Projekts des Landkreises Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege werden ausgewählte historische Kulturlandschaften ehemaliger und noch bestehender Zisterzienserklöster nach einem einheitlichem Schema erfasst und so ihre Eigenarten wie auch ihre übergeordnete europäische Idee der Landschaftsgestaltung herausgearbeitet. Es soll den Menschen, die in diesen Landschaften leben, wie auch ihren Besuchern verdeutlicht werden, dass trotz unterschiedlicher Sprachen und regionaler Kulturen immer eine Basis ähnlicher Bausteine besteht, die es auch heute möglich macht, das gemeinsame Erbe und gegenseitige Anknüpfungspunkte aufzuspüren.

Ebrach (Foto: Th. Büttner)Das Projekt vernetzt sich mit folgenden Klöstern: Morimond (Haute-Marne, Frankreich), Ebrach (Steigerwald/Landkreis Bamberg, Oberfranken), Waldsassen (Stiftland/Oberpfalz), Plasy (Westböhmen/Tschechien), Zwettl (Waldviertel/Niederösterreich), Stift Rein und Stift Lilienfeld (beide Österreich).

Lebendiges Erbe: Für den Erhalt und die künftige Entwicklung des kulturellen Erbes der zisterziensichen Landschaften wird das Projekt zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 in Kooperation mit Partnern aus Ebrach, den angrenzenden Steigerwald-Landkreisen und lokalen LEADER-Aktionsgruppen, sowie mit weiteren Zisterzienserstandorten und lokalen Akteuren in Österreich, Tschechien und Frankreich umgesetzt.

Sicht- und erfahrbar werden die Spuren der Zisterzienser auf GPS-gestützten Routen durch die Klosterlandschaften und bei geführten Touren an allen beteiligten Klosterstandorten. Dort werden zwischen Juni und September 2018 parallele mehrsprachige Ausstellungen mit Karten- und Fotomaterial raum- und grenzübergreifende Perspektiven der Klosterlandschaften nachvollziehbar machen. Eine begleitende Fachtagung fördert die räumliche und wissenschaftliche Vernetzung und trägt mit einer Publikation dazu bei, das Erbe der zisterziensischen Kulturlandschaften lebendig zu halten. Neben Exkursionen wurden Führungen an speziell ausgewiesene Wanderwegen zum landschaftlichen Erbe der Zisterzienser durchgeführt.

Projektstatus: Abgeschlossen

Projektträger: Markt Buttenheim

Hintergrund:

Im Jahr 2000 wurde nach mehrjähriger Sanierung des Levi-Strauss-Geburtshauses das Levi Strauss Museum eröffnet. Die Themen der Dauerausstellung sind die Lebensgeschichte von Levi Strauss, Fränkisches Landjudentum, Auswanderung, Firmengründung, Geschichte der Jeans, Sammlung historischer Jeans, Jeans und Kult sowie die soziokulturelle Bedeutung derJeans. Im Jahr 2008 konnte der Markt Buttenheim das Nachbaranwesen erwerben und das Museum um 400 m² erweitern (Eröffnung 2011). Zusätzlich zu Verwaltung, Cafeteria und Museumsshop wurden Räume für Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Museumspädagogik errichtet. Ein Depot entstand ebenfalls.

Das Dachgeschoss des Museums im Altbau wurde im Zuge der Sanierung mit sehr beschränkten baulichen Mitteln zu einem Museumskino ausgebaut. Das Angebot der gezeigten Filme war auch aus rechtlichen Gründen sehr beschränkt. Eine Steigerung der Attraktivität war geboten. Entsprechend dem Ursprungsgedanken des Museums und der räumlichen Begrenzung des Gebäudes wurden zahlreiche Video-Elemente und bewegte Graphiken zur Themendarstellung verwendet.

Im Rahmen eines neuen, durch LEADER geförderten Projektes wurden:

  • alle Medien-Stationen durch den Einsatz neuer Hardware auf den aktuellen Stand der Technik gebracht
  • die Beleuchtung komplett auf energiesparende LED- Technik umgestellt
  • das Mobiliar und die Ausstellungsvitrinen in vielen Bereichen neu gestaltet wie verschiedene Wandbespannungen, Graphische Darstellungen und weitere Inneneinrichtungsgegenstände
  • der Audioguide erweitert und um eine italienische Sprachversion ergänzt und
  • das Kinoprogramm neu gestaltet.
c_Frederik_Hildner.jpgImpressionen aus der Sonderausstellung

Mit den Maßnahmen des Projektes wurden vor allem die Attraktivität und der Informationsgehalt des Museums für Besucher verbessert, um die bisherigen, guten Besucherzahlen zu halten bzw. weiter steigern zu können. Die schon seit 2000 bzw. 2008 bestehende Ausstellung wurdej auf den heutigen Stand der Museums- und Präsentationstechnik gebracht. Dies wurde durch die Neugestaltung und Erweiterung verschiedener Ausstellungsräume sowie die Verbesserung der technischen Infrastruktur (LED-Beleuchtung, Einsatz von Beamern,…) erreicht. Durch die damit verbundene Attraktivitätssteigerung sollen weitere Besuchergruppen erschlossen und durch den Ausbau die Bedeutung des Museums als regionaler Identitätsfaktor weiter erhöht werden.

Weitere erreichte Ziele des Projektes sind der Ausbau des kulturellen und touristischen Angebots der Region für Einheimische und Gäste,  den Beitrag zur Lebensqualität im ländlichen Raum („weicher Standortvorteil“) sowie die Wertschöpfung des Tourismus- und Gastronomiesektors durch zusätzliche Gäste zu steigern. Das Levi Strauss Museum ist das Aushängeschild des Marktes Buttenheim und erfüllt damit eine touristische Leuchtturmfunktion, wie die Besucherzahlen belegen. Mit den Maßnahmen des Projekts wurde das Museum auf den zeitgemäßen Stand gebracht, was vor allem in Hinblick auf die Nachhaltigkeit notwendig erscheint.

Projektstatus: abgeschlossen Eröffnung Neubau klein

Projektträger: Gemeinde Oberhaid

Die neu konzipierte Gemeindebücherei Oberhaid wurde in den Neubau des Kinder-, Jugend- und Kulturzentrums integriert. Ziel der Gemeinde Oberhaid war es bei diesem Projekt, dass die Nutzung der Bücherei für alle Menschen selbständig und uneingeschränkt möglich ist. Entsprechend dem Ansatz, dass Inklusion ein Menschenrecht ist, geht es darum, niemanden aus der Gesellschaft auszuschließen. Die Gemeinde wollte daher jeder Bürgerin und jedem Bürger Zugang zum Kultur- und Bildungsraum „Bücherei“ ermöglichen, unabhängig von den jeweiligen gesundheitlichen, finanziellen oder sozialen Bedingungen. Die Chance auf eine gleichwertige Teilhabe sollte durch eine barrierefreie Bücherei erhöht werden. Die durch LEADER-Mittel geförderte Barrierefreiheit bezieht sich auf folgende Bereiche: Einschränkungen im Sehen, im Hören, in der Gehfähigkeit, in der Sprachkompetenz aber auch auf kognitive Einschränkungen. Im Rahmen des LEADER-Projekts wurden verschiedene Innenausstattungsgegenstände, wie z.B. verschiedene behindertengerechte Regalsysteme und Auszüge sowie Stühle und Tische, eine benutzerfreundliche Bibliothekssoftware (IOPAC) mit Medienkatalog und eine Medienanlage. Des Weiteren wurden zahlreiche Medien in „Leichter Sprache“ angeschafft sowie eine Asylothek eingerichtet. Diese umfasst u.a. multimediale Deutschkurse, mehrsprachige Bildwörterbücher wie auch weitere landeskundliche Medien.Technisches Highlight ist der Einbau einer induktiven Hörschleife, die es Personen mit Hörgeräten ermöglicht, akustische Information direkt auf ihre Hörhilfe zu übertragen.Das Gebäude natürlich auch barrierefrei gestaltet, allerdings waren diese baulichen Maßnahmen zur Barrierefreiheit nicht Inhalt LEADER-Projektförderung.

Die Bücherei der Gemeinde Oberhaid steht allen Menschen in der Region Bamberg offen. Sie wird von einem ehrenamtlichen Team geführt und von Sabine Jahn geleitet. Die aktuellen Öffnungszeiten sowie weitere Informationen zur Gemeindebücherei erhalten Sie unter: http://www.gemeindebuecherei-oberhaid.de/

Projektstatus: bewilligt

Projektträger: LAG Region Bamberg e. V.

Das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist ein Projekt zur Umsetzung der LES.
Im Rahmen des Projekts unterstützt die LAG Region Bamberg auf formlose schriftliche Anfrage hin nicht wettbewerbsrelevante Maßnahmen lokaler Akteure (keine kommunalen Körperschaften), die den Entwicklungszielen ihrer LES dienen und das Bürgerengagement in der Region stärken.

Welche konkreten Einzelmaßnahmen unterstützt werden, entscheidet das Entscheidungsgremium. Bei einem positiven Votum schließt der Akteur eine Zielvereinbarung mit der LAG ab, in der die Maßnahme beschrieben und die Höhe der Unterstützung festgelegt wird. Diese beträgt 80% der nachgewiesenen Nettokosten, maximal jedoch 2.500 €.

Bei den Einzelmaßnahmen lokaler Akteure gilt folgender Ablauf:

  • Der lokale Akteur stellt eine formlose schriftliche Anfrage an die LAG, mit kurzer Darstellung der geplanten Einzelmaßnahme und angefragter Höhe der Unterstützung
  • Die LAG entscheidet über die Unterstützung und deren Höhe entsprechend Ihrer Regelungen.
  • Die LAG schließt eine Zielvereinbarung zur Durchführung der Einzelmaßnahem mit dem lokalen Akteur ab
  • Der lokale Akteur weist die Durchführung der Einzelmaßnahme gegenüber der LAG nach (kurzer Sachbericht, bezahlte Rechnungen bzw. ähnliche Belege, ggf. Pressebericht, Fotos etc.)
  • Die LAG bezahlt dem lokalen Akteur die vereinbarte Unterstützung, wenn die Einzelmaßnahme wie vereinbart durchgeführt wurde.

Das LAG-Management berät Sie gerne, ob und wie Sie eine Unterstützung für Ihre Maßnahme erhalten können

Projektzeitraum: März 2017 – 31.12.2020 (Projektmanagement)

Projektstatus: teilweise abgeschlossen

Projektträger: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bamberg Stadt u. Land e. V.

Im Ortszentrum von Rattelsdorf befindet sich auf dem Hochufer des Flüsschens Itz eine ehemalige Klosteranlage, in der die AWO ein Wohnheim für psychisch kranke Menschen eingerichtet hat. Zur Anlage gehört ein unter Denkmalschutz stehender historischer Garten, der 1771 als Ziergarten im Barockstil angelegt wurde. Ziel des Projekts war es einen Garten der Begegnung zwischen den Besuchern und den Bewohnern des Haus an der Itz zu schaffen. Aktuell ist der Garten bereits saniert. Im nächsten Schritt soll dieses Kulturgut auch offiziell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und als Veranstaltungsort genutzt werden. Nachdem die Sanierungsarbeiten im barocken Garten angelaufen sind, stellte man fest, dass die ebenfalls geplante Renovierung der sog. Orangerie nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand erfolgen könne. Da es sich hierbei um kein historisches Gebäude handelt, wurde nach Rücksprache mit dem Denkmalamt das Vorhaben eingestellt. Auf Vorschlag der AWO Bamberg wird stattdessen ein Teil der bewilligten Fördermittel zur Stabilisierung der Keller und zur Hangsicherung verwendet. Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die die Nachhaltigkeit des Projekts auf Dauer sicherstellen. Das Entscheidungsgremium gab der AWO am 22. Oktober 2018 seine Zustimmung in Form eines einstimmigen Beschlusses.

Eröffnung des neu sanierten Gartens im Rahmen des Tag des offenen Denkmals 2019

 

 Projektzeitaum: 2017-2019

AWO-Garten der Begegnung eingeweiht

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals am 8. September 2019 konnte der umfassend instand gesetzte barocke Klostergarten in Rattelsdorf eingeweiht und eröffnet werden. Nachdem die Vorbereitungen für dieses Projekt bereits längere Zeit in Anspruch genommen hatten, freuten sich alle Beteiligten nun, den Garten des Hauses „An der Itz“ der Arbeiterwohlfahrt Stadt und Land der Öffentlichkeit vorzustellen. Im Rahmen des Projekts wurden die ursprünglichen Strukturen des barocken Gartens wieder hergestellt und bauliche Renovierungen vorgenommen. Da bereits schon im Vorfeld ein sog. Parkpflegewerk erarbeitet wurde, ist auch die nachhaltige und fachgerechte Pflege der Anlage sichergestellt. Vor allem zu den sommerlichen Serenaden, aber auch ganz allgemein bietet der Klostergarten ein einmaliges Ambiente. Der Garten steht nun für die Öffentlickeit offen.

Projektstatus: abgeschlossen

Projektträger: Landkreis Bamberg

Im September 2017 präsentierte sich der Landkreis Bamberg als weltoffene Region in der Mitte Europas im Rahmen der Internationalen Woche. Diese stand unter dem Motto „Die Welt zu Gast im Landkreis Bamberg“. Grundideen der Internationalen Woche sind die Pflege der internationalen Partnerschaften sowie die Darstellung verschiedener Angebote einzelner Bildungsträger. In gemeinschaftlichen Präsentationen ging es ganz konkret um die Darstellung der Kontakte zwischen Kirchengemeinden in der ganzen Welt, Freundschaften zwischen ehrenamtlichen Vereinen über die Landesgrenzen hinaus, kommunale Zusammenarbeit sowie um weitere international angesagte Themen. Damit konnte anschaulich die gelebte Internationalität des Landkreises Bamberg im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen in vielen Orten der Region einem großen Publikum präsentiert werden.
Der innovative Aspekt der Internationalen Woche ist, dass die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche wie Sport, Musik, Kultur und Bildung eingebunden werden, und dass die einzelnen Veranstaltungen von ganz unterschiedlichen Akteuren wie beispielsweise Bildungsträgern, Vereinen, Museen und Kirchen gestaltet werden. Der Landkreis Bamberg übernahm 2017 die Federführung des Projekts, er fügte alle Einzelmaßnahmen zusammen und unterstützte und koordinierte die vielen Beteiligten. Außerdem organisiert er selbst Veranstaltungen, wie z.B. die Eröffnungsfeier, Kunstausstellungen aber auch Vortrags- und Konzertabende.

Voraussichtlicher Projektzeitraum: Frühjahr 2017 – Ende 2017

Projektstatus: laufend

Projektträger: Zweckverband Fränkische Schweiz-Museum

Kooperierende LAGen: LAG Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, LAG Region Bamberg, LAG Bayreuther Land

Die geologische Ausstellung im Fränkische Schweiz-Museum entspricht inhaltlich schon seit längerem nicht mehr den zwischenzeitlich immer zahlreicher gewordenen neueren fachwissenschaftlichen Erkenntnissen, die sich insbesondere durch die Funde in den Lias-Gruben Mistelgau, Unterstürmig und Buttenheim oder in den Plattenkalken bei Wattendorf ergeben haben. Auch in pädagogischer Hinsicht hinkt die Ausstellung angesichts der Erwartungshaltung der modernen Mediengesellschaft bei weitem den heutigen Präsentationsstandards hinterher. Angesichts seiner Ausstrahlung über die Region hinaus (zwischen 16.000 und 20.000 Besucher jährlich; überregionale Berichterstattung), wird daher schon seit einigen Jahren die völlige Neustrukturierung der geologischen Abteilung des Museums diskutiert.

Ziel des Projektes ist es, den Besuchern des Fränkische Schweiz-Museum die Entstehung der Fränkischen Schweiz in geologischer Zeit mit ihren Besonderheiten und diversen Entwicklungen sowie insbesondere deren Folgen und Lehren für die Gegenwart in leicht verständlicher, einprägsamer und unterhaltsamer Art nahe zu bringen. Dabei werden mittels moderner und zum Teil in der Region erstmalig eingesetzter Präsentationstechnik die neueren fachlichen Erkenntnisse publikumsgerecht und erlebnisorientiert vermittelt.

Projektbeginn: 2016

Projektstatus: laufend

Projektträger: Fastnacht-Verband Franken e.V.

Kooperierende LAGn: 22 LAGn aus Franken

Das Projekt umfasst die Einrichtung und den pilothaften Betrieb einer Akademie rund um das Thema Fastnacht in direktem Anschluss an das Deutsche Fastnachmuseum in Kitzingen. Das eigentliche LEADER-Projekt unterstützt die professionelle Einrichtung der Akademie und ein dreijähriges Projektmanagement zum pilothaften Aufbau der Akademiearbeit und zur Vernetzung und Beratung der Fastnachtvereine.
Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

  • Aufbau einer zentralen – europaweit bedeutsamen – Stelle der Schulung, Beratung und Forschung in Franken als „Zentrum für Fastnacht-Fasching-Karneval“ unter Beteiligung von BDK (Bund Deutscher Karneval) und NEG (Närrische Europäische Gemeinschaft).
  • Starke Verbesserung und Professionalisierung der Schulungsangebote für alle fränkischen Vereine / Gruppierungen (und darüber hinaus) durch die Einrichtung von an die speziellen Bedürfnisse der Fastnachtsvereine angepassten Räumen, einer entsprechenden Infrastruktur und Betreuung, in einem attraktiven Umfeld (Nachbarschaft zum Deutschen Fastnachtmuseum).
  • Unterstützung der Brauchpflege / Wiederbelebung der Bräuche und des fränkischen Kulturguts durch eine kompetente und zentrale Anlaufstelle für den fränkischen Raum und darüber hinaus.

Dadurch ergibt sich die:

  • Unterstützung der Vereinsarbeit im gesamten fränkischen Gebiet und damit zukunftsfähige Sicherung der aktiven, ehrenamtlichen Vereinsarbeit
  • Förderung von Kooperationen und Zusammenarbeit der fränkischen Fastnachtsvereine untereinander sowie bundes- und europaweit
  • Beratung für eine lebendige Kultur- und Heimatpflege sowie Sicherung der Bräuche, Ehrenamt

Voraussichtlicher Projektzeitraum: 2017 – 31.12.2020 (Projektmanagement)

Förderperiode 2007 – 2013

Um als Lokale Aktionsgruppe (LAG), also als Verteilerorganisation für Leader-Fördermittel agieren zu dürfen, muss sich eine Region organisieren und bewerben. Daher hat sich im Jahr 2007 die „Region Bamberg“ gegründet und mit ihrem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) um die Anerkennung als LAG für die Förderperiode 2007-2013 beworben.
Am 12. Dezember 2007 wurde sie als LAG für diese Förderperiode anerkannt.

Interaktive Karte mit LEADER-Projekten

In der kartenbasierten Plattform des Landkreises Bamberg, in der verschiedene Themenbereiche wie „Bauen und Wohnen“, „Bildung“, „Kultur & Freizeit“, „Wandern“,… interaktiv dargestellt werden, gibt es nun auch den Themenbereich „LEADER -Projekte“. Unter diesem Punkt, der sich auf der rechten Seite unter dem Menü „Themen“ befindet, sind derzeit 30 Projekte, die in der Förderperiode 2007-2013 entstanden, verortet. Zusätzlich sind Kurzbeschreibungen und aussagekräftige Fotos verfügbar.
Die Informationen stehen nach dem Klick auf das jeweilige LEADER-Symbol zur Verfügung.
Außerdem gibt es Links zu der jeweiligen Homepage des Projektträgers (soweit vorhanden) und zu den Beschreibungen der Projekte auf unserer Website, auf der die Projekte detailliert beschrieben sind. Gleichzeitig findet man bei den meisten Beschreibungen der Projekte hier auf unseren Seiten Links, mit denen sich die Lage der Projekte in der interaktiven Karte anzeigen lässt.

Als Synergieeffekt ergibt sich darüber hinaus die Vernetzung mit anderen wichtigen regionalen Themenbereichen, die gleichzeitig im Landkreisportal dargestellt werden können. Über den ebenbasierten Aufbau der Karte lassen sich durch Setzen der entsprechenden Häckchen die verschiedenen Themenbereiche einblenden.

Ziele und Bilanz 2007-2013

Finanzielle Ziele und Bilanz

In der Förderperiode 2007-2013 waren 58 Regionen in Bayern als LAGen anerkannt. Für jede von ihnen wurde insgesamt 1 Mio. Euro Leader-Mittel bereit gestellt und ihre Ausschöpfung als Ziel gesetzt. Gegen Ende der Förderperiode wurden nicht vergebene Mittel bayernweit zur freien Verfügung gestellt. Zusätzlich gab es weitere Mittel für Kooperationsprojekte, an denen mehrere LAGen beteiligt waren. Es bestand daher die Möglichkeit, mehr als 1 Mio. Euro an Leader-Mitteln pro Region zu vergeben.
Die finanzielle Bilanz der Region Bamberg in der Förderperiode 2007-2013 sieht wie folgt aus:

Einzelprojekte
mit positivem Bescheid versehene Projekte: 27
per Bescheid vergebene Gesamtfördersumme:
1.370229 EUR
Kooperationsprojekte
mit positivem Bescheid versehene Projekte: 12
davon unter Federführung der LAG Region Bamberg: 3
per Bescheid vergebene Gesamtfördersumme: 1.073.846 EUR
Projekte mit Schwerpunkt in der Region Bamberg
mit positivem Bescheid versehene Projekte: 30
per Bescheid vergebene Gesamtfördersumme: 1.555.558 EUR
Diese führen zu einer Gesamtinvestitionssumme von: 4.479.257 EUR

Ideelle Zielsetzung und Bilanz

Das ideelle Ziel der Region Bamberg in der Förderperiode 2007-2013 war die Umsetzung ihres Regionalen Entwicklungskonzept (REK). Darin waren ein Leitbild, Leitziele und Handlungsfelder definiert und Projektvorschläge aufgelistet.

Alle 39 Projekte, die einen positiven Förderbescheid erhielten, setzten das Leitbild um.
Alle Projekte trugen auch zur Umsetzung der Leitziele bei, aber aufgrund ihres unterschiedlichen Charakters taten sie dies in unterschiedlichem Maße. Beipielsweise erfüllten alle 39 Projekte das Leitziel „Heimat erhalten und entwicklen“ und immerhin 34 das Leitziel „Landkreis Bamberg sagt Ja zu Familien“. ‚Nur‘ fünf Projekte erfüllten das Leitziel „Chancen nutzen – Die Landesgartenschau Bamberg 2012 als Katalysator nachhaltiger Regionalentwicklung“ – da jedoch nur Projekte, die in direktem Zusammenhang mit der Gartenschau standen, dieses Ziel erfüllen konnten wird klar, das auch an dieser Stelle nicht ’nur‘ sondern ‚immerhin‘ formuliert werden muss.

Projekte

Hier finden Sie die bisher vom Entscheidungsgremium der LAG Region Bamberg e.V. beschlossenen Projekte nach Entwicklungszielen sortiert.

Handlungsfeld 1: Tourismus

13 07 29 Karte Auenweg Klein

Projektstatus: abgeschlossen

Projektträger: Stadt Hallstadt

Projektpate: Kreisbaumeisterin i. R. Gabriele Pfeff-Schmidt

Durch den „Auenweg Obermain“ werden entlang der bestehenden Radwege an den verschiedenen Gewässern (Main, Regnitz, Baunach, Itz, Leitenbach, Kellbach, Gründleinsbach, Großer See) die Ausflügler und Touristen durch Skulpturen, Informationstafeln und spielerische Objekte auf bedeutende Natur- und Kulturschätze dieser wunderbaren Landschaft aufmerksam gemacht und zum Verweilen eingeladen.

Vom 6. bis 26. Juli 2014 fand in Hallstadt das Bildhauersymposium „Flussgesichter am Auenweg Obermain“ statt, bei dem zwölf Sandsteinskulpturen für das Projekt angefertigt wurden. Ab Frühjahr 2015 wurden die Skulpturen an ihren endgültigen Standorten an Gewässern im Einzugsbereich des Obermain aufgestellt, die offizielle Eröffnung des Auenwegs erfolgte am 17. April 2015. Impressionen dazu finden Sie hier.

Karte Konzept „Auenweg Obermain“ (Quelle: Flussparadies Franken e. V.)
pdf, 398 KB

Projektstatus: abgeschlossen

Projektträger: Gemeinde Litzendorf

Projektpate: N.N.

Das Projektmanagement „Fränkische Toskana“ der Gemeinde Litzendorf stellt durch die Zusammenarbeit mit den Memmelsdorf und Strullendorf eine beispielhafte interkommunale Kooperation dar und soll der Profilierung und Stärkung der regionalen Ökonomie und Ökologie mit touristischem Hintergrund dienen.

Über den aktuellen Stand der Aktivitäten des Projektmanagements informiert der Blog der Fränkischen Toskana.

Radfahrer unterwegs in der Radregion Bamberg    

Die Region Bamberg eignet sich hervorragend zum Radfahren. Seit 1997 ist sie im Sektor Radtourismus mit infrastrukturellen Einzelmaßnahmen zwar qualitativ gut ausgestattet, die punktuellen Maßnahmen erfüllten aber nicht den Anspruch für die Etablierung der Region als Radlerregion. Es fehlten ein abgestimmtes Gesamtkonzept und eine flächendeckend vernetzte radrelevante Infrastruktur- und Angebotspalette. Daher ist ein wichtiges Ziel der Region Bamberg, die Radregion Bamberg qualitativ zu verbessern. Vor allem der Landkreis Bamberg hat hierzu schon zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Basis war die Erstellung eines Radtouristischen Entwicklungs- und Vermarktungskonzeptes sowie eines Beschilderungskonzeptes nach Vorgaben der Obersten Baubehörde, welche im Rahmen weiterer Leader-Projekte umgesetzt werden. Maßnahmen sind zum Beispiel die Ergänzung des neukonzipierten Routennetzes mit Informationstafeln und Rastplätzen. Auch die Ausweisung neuer überregionaler Radwege und deren Vermarktung unterstützen das Ziel, die Region Bamberg rundherum radelbar zu gestalten.

Teilprojekte zum Globalprojekt „Die Region Bamberg – rundherum radelbar“

  • Radtouristisches Entwicklungs- und Vermarktungskonzept
  • Beschilderungskonzept 
  • Wegweisende Beschilderung der touristischen Radwege im Landkreis Bamberg
  • Errichtung von Informationstafeln an touristischen Radrouten
  • Errichtung von Rastplätzen an touristischen Radrouten
  • Familienfreundlicher Fahrradrastplatz am Ansbach in Priesendorf
  • Raststelle für Radfahrer am Trabelsdorfer Badesee
  • Fahrradtouristische Aufwertung der historischen Trasse des Rennweges

Status: abgeschlossen Entwurf Wegeführung Kapellenweg

Projektpate: Erzbischof Ludwig Schick

Projektträger: Gemeinde Königsfeld

Die Gegend um Königsfeld ist stark katholisch geprägt. Diese tiefe Verwurzelung im Glauben ist eng mit dem kulturellen Leben der Bevölkerung verankert und zeigt sich vielfältig durch gelebtes religiöses Brauchtum und unter anderem in der Anlage und Pflege von zahlreichen Kirchen und Kapellen in der näheren Umgebung um Königsfeld, Steinfeld und Heiligenstadt. 16 dieser Kapellen werden über weitgehend bestehende Wanderwege miteinander verbunden, so dass vier Rundwege entstehen. An den Kapellen erhält der Interessierte Informationen über die jeweilige Kapelle sowie einen spirituellen Input für seinen weiteren Weg.

Weitere Informationen (Broschüre, Flyer, GPX-Tracks) finden Sie hier.

Ausgangspunkt für alle Wanderungen: Interaktive Karte

Status: abgeschlossen kaputte Wanderschuhe

Projektpate: Georg Wild (Altbürgermeister Stadt Baunach)

Projektträger: Flussparadies Franken e. V.

Der ca. 200 km lange Sieben-Flüsse-Wanderweg soll die Talräume von Main und Regnitz mit den umliegenden Landschaften der Fränkischen Schweiz, der Haßberge und des Steigerwaldes verbinden. Die geplante Route quert dabei insgesamt sieben Flüsse: Aurach, Rauhe und Reiche Ebrach, Regnitz, Main, Itz und Baunach. Im Zentrum liegt die UNESCO-Welterbestadt Bamberg.
Bevor es an die Beschilderung des Weges gehen kann soll eine Feinplanung der Strecke mit einer detaillierten Kostenermittlung erfolgen.

Status: abgeschlossen Park von Schloss Seehof

Projektpate: Bürgermeister Max-Dieter Schneider (Markt Ebrach)

Projektträger: Landkreis Bamberg

Die touristische Übersichtskarte der Region Bamberg will die touristischen Angebote, Einrichtungen und Orte von touristischem Interesse aufbereiten und textlich erläutern. Dazu zählen z. B. Kultureinrichtungen, Sehenswürdigkeiten, Naturschätze, touristische Angebote speziell für Kinder und Familien, Museen, Umweltbildungseinrichtungen, erlebnisreiche Naturräume und Aussichtspunkte. Aber auch ergänzende touristische Infrastruktur wie Bahnhöfe wird dargestellt. Ebenso wird auf die Schwerpunktprojekte des Landkreis Bamberg zur Landesgartenschau Bamberg 2012 hingewiesen.

Status: abgeschlossen Neu gestalteter Badesee in Heiligenstadt

Projektpatin: Staatsministerin Melanie Huml

Projektträger: Markt Heiligenstadt

Der See am nördlichen Ortsende von Heiligenstadt i. Ofr. wird als Badesee neugestaltet und mit einem Lehrpfad zum Thema „Wasser“ ergänzt.

Lage: Interaktive Karte

Status: abgeschlossen Frensdorfer Badesee

Projektpatin: Staatsministerin Melanie Huml

Projektträger: Gemeinde Frensdorf

Der untere Weiher einer 14-teiligen Teichkette wurde in Eigenleistung der engagierten Frensdorfer Bürger zu einem Naturbadesee mit behindertengerechten Zugang zum Wasser umgestaltet. Die Bürger, die sich im gemeinnützigen Verein „Naturbadesee in der Gemeinde Frensdorf e. V.“ zusammengeschlossen haben, planen neben behindertengerechten sanitären Anlagen auch die Einrichtung eines Schulbiotops und die Erstellung eines Teichlehrpfades.
Weitere Informationen: Naturbadesee in der Gemeinde Frensdorf e. V.

Lage: Interaktive Karte

Handlungsfeld 2: Flussparadies Franken

Gelbe Welle in Bischberg

Projektstatus: in Umsetzung

Projektträger: Stadt Haßfurt

Kooperierende LAGen: Region Bamberg, HaßbergeSchweinfurter Land

Projektpartner in der LAG Region Bamberg: Gemeinde BischbergGemeinde Viereth-TrunstadtGemeinde OberhaidFlussparadies Franken e. V.

Die Regionen am Main haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam den Wassertourismus auszubauen. Hier geht es insbesondere um den muskelbetriebenen Wassersport, das heißt die Weiterentwicklung der Angebote speziell für Kanufahrer und Ruderer. Über das Kooperationsprojekt sollen eine einheitliche Beschilderungen für Wassersportler/innen sowie die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit unter dem gemeinsamen Logo „Wasserwanderweg Main“ nach dem Vorbild der Gelben Welle umgesetzt werden.

Insgesamt 20 Kommunen in den Landkreisen Bamberg, Haßberge und Schweinfurt haben nun auf einer Flussstrecke von 70 Kilometern 24-mal geeignete Anlegestellen mit der „Gelben Welle“ gekennzeichnet und weitere Informationstafeln aufgestellt.

Weithin sichtbare, leuchtend gelbe Hinweisschilder erleichtern die Orientierung auf dem Main zwischen den Frankenperlen Bamberg und Schweinfurt und signalisieren den Wasserwanderern: Hier ist eine gute Anlegestelle! Weitere Symbole informieren auf einen Blick über alle nahegelegenen touristischen Angebote wie zum Beispiel Gastwirtschaften, Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder Campingplätze. Und ist die touristische Infrastruktur an diesem Ort nicht passend für den Paddler, so wird ihm als Alternative die nächste Anlegestelle mit Entfernungsangabe genannt. So wird eine der schönsten Strecken am Main wassertouristisch professionell erschlossen.

An Land erwarten den Erholungssuchenden Informationstafeln mit einer Kurzeinführung in die Besonderheiten von Ort und Landschaft. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema Naturschutz. Tafeln informieren über unterschiedliche Lebensräume entlang des Mains und erzählen von den Tieren und Pflanzen, die diese Lebensräume nutzen.

Mit diesem Leader-Projekt ist auch ein Lückenschluss zwischen dem Kanuwanderweg Obermain von Bad Staffelstein bis nach Unterfranken in den Landkreis Kitzingen geglückt: Etwa 145 Kilometer Wasserwanderstrecke im wunderschönen und abwechslungsreichen Maintal stehen nun für den Bootswanderer bereit! Und eine Fortsetzung des Wasserwanderweges ist in Sicht: auch der Landkreis Aschaffenburg beabsichtigt, sich an der „Gelben Welle“, die eine Kampagne des Deutschen Tourismusverbandes ist, zu beteiligen.

In der Region Bamberg befinden sich die neuen Anlegestellen in Bischberg, Trosdorf, Viereth und Staffelbach.

Weitere Informationen und Anlegestellen siehe Faltblatt.

Titelseite Wasserwanderweg Main Download Faltblatt „Paddelspaß – Wasserwandern auf dem Main vom Bier zum Wein“

Kanutreppe in Astheim (LK Kitzingen)

Projektstatus: abgeschlossen

Projektpate: Stefan Leimeister, Bamberger Faltboot-Club e. V.

Projektträger: Flussparadies Franken e. V.

Die „Kanuanlegestelle Bischberg“ ist ein Teilprojekt zum Leader-Kooperationsprojekt „Gelbe Welle – Wasserwanderweg Main in den Landkreisen Haßberge, Schweinfurt und Bamberg“. Bei diesem Projekt ist Bischberg der Startpunkt der Kanustrecke, so dass dort unbedingt eine angemessene Kanuanlegestelle vorhanden sein muss. Am Fluss wurde eine Kanutreppe ähnlich den Anlagen in Volkach, Astheim und Marktbreit gebaut, die ein leichtes und sicheres Ein- und Aussteigen aus dem Kanu ermöglicht. Die einheitliche Gestaltung unterstützt das Ziel, den Wasserwanderweg Main regionsübergreifend gemeinsam zu entwickeln. Bei der Anlegestelle handelt es sich um ein Pilotprojekt für die Region Bamberg, da in ganz Oberfranken noch keine derartige Kanutreppe vorhanden ist.

Lage: Interaktive Karte

Handlungsfeld 3: Regionalkampagne

Status: abgelehnt wegen Antragsstopp

Projektträger: Stadt Hallstadt

Die Hans-Schüller-Grund- und Mittelschule in Hallstadt ist seit 2011 eine gebundene Ganztagsschule; Schülerinnen und Schüler dieser Schulform sind zur Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen verpflichtet. Durch den Bau einer Schulmensa könnte ihnen qualitativ hochwertiges Essen aus der Region angeboten werden. Zusätzlich erhalten sie die Möglichkeit, durch Mitarbeit im Schulgarten sowie im Rahmen von Praktika in der Schulküche an Arbeitsprozessen aktiv mitzuwirken und den Produktionsprozess von Lebensmitteln vom Anbau über die Verarbeitung bis zum Verzehr kennenzulernen.

Status: Beantragung verschoben wegen Antragsstopp 13.09.24 Meierei Ebrach

Projektträger: Mandfred Fischbach

Projektpate: Max-Dieter Schneider

Die Meierei ist die ehemalige Gärtnerei des Klosters Ebrach, die seit rund 200 Jahren als Bauernhof bewirtschaftet wird. Nach einer Hofübergabe soll der Betrieb durch ein Bauernhofcafé, einen Hofladen, einen Spielplatz, einen Streichelzoo sowie einen für die Anlage notwendigen Parkplatz erweitert werden. Auf dem Hof sollen regionale Produkte und Spezialitäten verkauft sowie kulturelle Veranstaltungen durchgeführt werden. Die Meierei ergänzt und bereichert somit die Vielfalt der bestehenden Projekte im nordöstlichen Steigerwald.

Status: abgeschlossen

Projektträger: Gemeinde Litzendorf

Das Ortszentrum von Litzendorf bietet derzeit diverse Einkaufsmöglichkeiten, darunter einen Einzelhandelsbetrieb mit Tante-Emma-Laden-Charakter. Die Zukunft dieses Geschäftes in seiner jetzigen Form ist in Frage gestellt; für den Erhalt eines funktionierenden und attraktiven Ortskerns ist gerade diese Nahversorgung jedoch sehr wichtig. Das Untersuchungskonzept soll die Machbarkeit des Erhalts des Nahversorgungsladens mit einer Neuausrichtung als Dorf- und Regionalladen prüfen.

Lage: Interaktive Karte

Status: abgeschlossenWeinanbau in Unterhaid

Projektträger: Handwerkskammer für Oberfranken und Genussregion Oberfranken e. V.

Kooperierende LAGen: Region Bamberg, Region ObermainKulturerlebnis Fränkische SchweizLandkreis Kronach im FrankenwaldKulmbacher LandWohlfühlregion FichtelgebirgeSechsämterland-Innovativ

In dem Vorgängerprojekt „Genussregion Oberfranken I“ mit den Teilprojekten „Netzwerkmanagement Genussregion Oberfranken“ und „Genussregion Oberfranken – Kultur und Vielfalt“ standen eine umfassende Bestandsaufnahme von regionalen Spezialitäten und der Lebensmittelbereiche, der Aufbau eines Netzwerks von Lebensmittelexperten Oberfrankens sowie die Vermittlung des Wissens darüber an Multiplikatoren und an die Öffentlichkeit im Vordergrund (Ergebnisse unter www.genussregion-oberfranken.de). Nun soll dieses Wissen in den Teilprojekten „Genussregion erleben“ und Teilprojekt „Wissensmanagement“ weiter entwickelt werden zum „Erlebnis regionaler Spezialitäten Oberfrankens“. Die Genussregion Oberfranken will sich damit als attraktive, authentische und erlebnisreiche Marke positionieren, deren Kernbotschaft „Erlebnis regionaler Spezialitäten“ auf Begriffe wie Genuss, (Spezialitäten, Kulinarik) und Erlebnis (Landschaft, Natur, Kultur, Sport/Fitness/Wellness), Geschichte(n), Tradition und Werte zugeschnitten ist. Daher erfolgt u. a. eine Bestandsaufnahme von 200 Destinationen, die dazu geeignet sind, die Genussregion Oberfranken erlebbar und erfahrbar zu machen sowie die Entwicklung eines Ausbildungskonzeptes zu „Genussbotschaftern“.

Status: abgeschlossen Fränkische Brotzeit

Projektträger: Handwerkskammer für Oberfranken und Genussregion Oberfranken e. V.

Kooperierende LAGen: Region Bamberg, Region ObermainKulturerlebnis Fränkische SchweizLandkreis Kronach im FrankenwaldKulmbacher LandWohlfühlregion FichtelgebirgeSechsämterland-Innovativ

Vor dem Hintergrund des Wandels in allen Gesellschaftsbereichen droht das Wissen um die Tradition, Kultur und Vielfalt regionaler Lebensmittel in Oberfranken immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Mit den beiden Teilprojekten „Netzwerkmanagement“ und „Bewahrung der Tradition, Kultur und Vielfalt regionaler Lebensmittel in Oberfranken“ beabsichtigen die Handwerkskammer für Oberfranken und der Verein Genussregion Oberfranken e. V. in Zusammenarbeit mit den neun oberfränkischen Leader-Gruppen, die Kultur, die Tradition und die Vielfalt regionaler Lebensmittel in Oberfranken zu fördern und zu bewahren und damit einen wichtigen identitätsstiftenden Teil unserer fränkischen Lebensart und Heimat zu erhalten. Eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Handel, Hotellerie und Gastronomie und die Erfassung von 300 Rezepten sollen dafür sorgen, dass die zum Teil jahrhundertealten traditionellen Rezepturen und das Wissen um regionale Lebensmittel, auch nutzbare oberfränkische Pflanzensorten und Tierarten, nicht verloren gehen oder in Vergessenheit geraten. Weitere Projektbestandteile sind, die heimische Bevölkerung, und vor allem junge Menschen, durch Informations- und Bildungsmaßnahmen über die Tradition, Kultur und Bedeutung regionaler Lebensmittel zu informieren und eine zentrale Informations- und Koordinierungsstelle für regionale Lebensmittel in Oberfranken aufzubauen.

Genießen Sie die Ergebnisse:

www.genussregion-oberfranken.de

Status: abgeschlossen Netzwerk Steigerwald

Projektträger: Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim

Kooperierende LAGen: Region Bamberg, Südlicher SteigerwaldAischgrundHaßbergeSchweinfurter LandZ.I.E.L. Kitzingen

Weitere Partner: Landkreis Bamberg, Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim, Landkreis Erlangen-Höchstadt, Landkreis Haßberge, Landkreis Schweinfurt, Landkreis Kitzingen

Der Steigerwald liegt mitten in Franken und ist doch „Grenzland“. Mitten durch den Steigerwald gehen drei Regierungsbezirksgrenzen und sechs Landkreisgrenzen, die bislang eine Zusammenarbeit nicht gefördert bzw. erschwert haben.
Im Rahmen eines übergreifenden Kooperationsprojektes mit den Lokalen Aktionsgruppen und Landkreisen im Steigerwald soll daher der Aufbau und pilothafte Betrieb eines Netzwerkes im Steigerwald erfolgen. Das Projektmanagement soll in Verbindung mit dem Zentrum Nachhaltigkeit Wald und regionalen Akteuren zur Förderung des Informationsaustausches, zur Intensivierung der Zusammenarbeit und Vernetzung sowie der Entwicklung und gemeinsamen Profilbildung des Steigerwalds beitragen.

Handlungsfeld 4: Natur- und Umweltschutz

In diesem Handlungsfeld wurden keine Projekte beschlossen. In der Region Bamberg wurden in diesem Handlungsfeld jedoch Projekte umgesetzt, die aber keine Leader-Förderung erhalten konnten. Da Leader ein nachgeordnetes Förderprogramm ist, darf es nur fördern, wenn andere staatliche Programme nicht greifen.

Handlungsfeld 5: Umweltbildung

Status: abgeschlossen 2013 05-04 Heiho

Projektpatin: Staatsministerin Melanie Huml

Projektträger: Heinershof e. V.

In der Scheune eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens in Stolzenroth (Gemeinde Pommersfelden) hat der Heinershof e. V. einen Schulbauernhof eingerichtet. Am 4. Mai 2013 wurde die Eröffnung des Schulbauernhof gefeiert. Seitdem können Schulklassen und Gruppen in mehrtägigen Aufenthalten das Landleben kennenlernen durch Mitarbeit auf dem Hof und durch Exkursionen zu benachbarten landwirtschaftlichen Betrieben.

Wenn Sie sich für einen Aufenthalt auf dem Schulbauernhof Heinerhof interessieren, erhalten Sie Informationen unter www.heinershof.de und telefonisch unter 09548 / 1548.

Lage: Interaktive Karte

Status: abgeschlossen Streuobstlehrpfad Lauf

Projektpate: Bürgermeister a. D. Josef Martin (Markt Zapfendorf)

Projektträger: Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg

In den Jahren 1988 und 2000 wurden vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg mehrere Obstsortenanlagen mit über 300 verschiedenen Apfel- und Birnensorten angelegt. Zwei dieser Anlagen bei Lauf (Gemeinde Zapfendorf) sind nun mit einem Lehrpfad verbunden. Zusätzlich wurden Führer ausgebildet, die die Bedeutung der Streuobstwiesen und der Sortenvielfalt in einem „grünen Klassenzimmer“ qualizifiert an Gruppen weitergeben können.

Länge: ca. 2,5 km, gut begehbar, frei zugänglich

Start und Parkplätze: am Sportheim des FC Lauf

Lage: Interaktive Karte

Weitere Informationen siehe Faltblatt oder beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg

Titelseite Faltblatt Download Faltblatt „Obstparadies Bamberger Land“

Handlungsfeld 6: Kultur und Geschichte

Status: abgelehnt wegen Antragsstopp Garten Rattelsdorf

Projektpate: Gerhard Jäger, Altbürgermeister von Rattelsdorf

Projektträger: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bamberg Stadt u. Land e. V.

Im Ortszentrum von Rattelsdorf befindet sich auf dem Hochufer des Flüsschens Itz eine ehemalige Klosteranlage, in der die AWO ein Wohnheim für psychisch kranke Menschen eingerichtet hat. Zur Anlage gehört ein unter Denkmalschutz stehender historischer Garten, der 1771 als Ziergarten im Barockstil angelegt wurde. Dieser Garten wird saniert, als Kulturgut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und als Veranstaltungsort erschlossen. Somit entsteht ein Garten der Begegnung zwischen den Besuchern und den Bewohnern des Haus an der Itz.

Status: abgeschlossen Schnstattzentrum Marienberg-Kapelle-verkleinert

Projektpate: Staatsministerin Melanie Huml

Projektträger: Schönstattwerk Bamberg e. V.

Derzeit bietet das Schönstattzentrum auf dem Marienberg bei Scheßlitz durch seine Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten, seine diversen Spiel- und Sportplätze und seine spirituellen Anlagen bereits ein großes Spektrum an möglichen Freizeitaktivitäten für Tages- und Übernachtungsgäste. Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sollen dieser aktuelle Stand erfasst und zugleich der derzeitige und zukünftige Bedarf ermittelt werden. Das Ergebnis soll die Grundlage für den zukünftigen Ausbau der Anlage bieten und somit den Fortbestand des kulturellen und spirituellen Zentrums in der Region Bamberg sichern.

Lage: Interaktive Karte

Status: abgeschlossen 13.06.07 Pilgerherberge

Projektpate: Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick

Projektträger: Abtei Maria Frieden

In einem Nebengebäude der Abtei wird eine kostengünstige Unterkunft geschaffen, die von Pilgern auf dem 3 km entfernt verlaufenden Jakobsweg sowie anderen Gästen mit kleinem Budget genutzt werden kann. Die Herberge wird einfach eingerichtete Einzel- und Mehrbettzimmer sowie Etagenduschen bieten. Die Gäste können sich von der Klosterküche verpflegen lassen oder in einer kleinen Küche selbst versorgen. Alle sind eingeladen, in der Hauskapelle private Andacht zu halten und am Klosterleben teilzunehmen, zu dem u. a. ein Biolandhof gehört. Im Mai 2014 wurden die Umbaumaßnahmen begonnen.

Lage: Interaktive Karte

Status: abgeschlossenTitel Homepage

Projektträger: LAG Region Bamberg e.V.

Das Buch bringt Kindern Kultur und Bräuche des Bamberger Landes altersgerecht näher und schafft somit ein Bewusstsein für diese Region und ihre Geschichte. Die Kinder lesen und lernen dabei, sie und ihre Familien werden aber auch aufgefordert, selbst aktiv zu werden und können die Ergebnisse dieser Aktionen im Buch festhalten. Das Werk richtet sich an Kinder der 3. Klasse und wird kostenlos in der Region Bamberg verteilt.

Das Kinderbuch ist ein Projekt, das die LAG Region Bamberg als Träger selbst durchführt. Dabei wird sie von verschiedenen Institutionen finanziell unterstützt. Das Projekt wird gefördert durch:
Bayerischer Landesverein für Heimatpflege
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)
Familie-Schweiger-Stiftung
Landkreis Bamberg
Oberfrankenstiftung
Stadtwerke Bamberg
Stiftung der Sparkassen Bamberg zur Förderung von Kunst – Kultur – Denkmalpflege

Logo Bayer. LV f. Heimatpflege verkleinert eu flag 70 bayerisches staatswappen99x60
logo lkr ba 4cfarbig   OberfrankenStiftung Logo 10x3 300dpi      Logo Stadtwerke STWB 4c      SK-Logo Stiftung rot

Status: abgeschlossen 2014 Schloss Auenansicht

Projektpate: MdL Heinrich Rudrof

Projektträger: Markt Hirschaid

Das Julius-von-Soden-Kultur- und Bildungszentrum Schloss Sassanfahrt ist ein Leuchtturmprojekt für handlungsorientierten Unterricht in Oberfranken. Schüler aus ganz Bayern werden in verschiedenen Fächern unmittelbar und spielerisch an die Unterrichtsinhalte herangeführt. Daneben wird das Schloss als Veranstaltungszentrum des Vereins Kunst- und Kulturbühne Hirschaid e.V. genutzt, der im Auftrag des Marktes Hirschaid ein abwechslungsreiches und niveauvolles Kulturangebot erstellt. Leader fördert die bemötigte Ausstattung für Seminar- und Werkräume, Vortragssaal, Ausstellungen und Küche.
Am 13. Juli 2014 wurde mit einem Festakt die Eröffnung des KuBiZ gefeiert.

Weitere Informationen zum Schloss und zur Nutzung finden Sie hier.

Lage: Interaktive Karte

Status: abgeschlossenHerkulesbrunnen im Ebracher Abtsgarten

Projektpate: Viktor Fieger

Projektträger: Markt Ebrach

Die im 17. Jahrhundert entstandenen barocken Prachtbauten des ehemaligen Zisterzienserklosters Ebrach waren von großen barocken Gartenanlagen umgeben. Von diesen Anlagen sind noch der so genannte Abtsgarten und die Orangerie weitgehend erhalten Außerdem wurde auf dem ehemaligen Klosterfriedhof ein einem Klostergarten nachempfundener Kräutergarten angelegt.

Diese drei Gärten werden nun durch Informationstafeln an den Gärten einem breiten Publikum vorgestellt. Eine Begleitbroschüre vermittelt Näheres zu den Gärten sowie zu Wanderzielen und Sehenswertem in den Ebrach umgebenden Buchenwäldern.

Kurzfilm zu den Gartenanlagen.

Titelblatt Broschüre Klostergärten Download Broschüre „Markt Ebrach – Historische Gärten – Ursprüngliche Natur“

Lage: Interaktive Karte

Status: abgeschlossen Leben 19.Jh. in Aktion

Projektpatin: Friederike Schmoe

Projektträger: Markt Buttenheim

Das Geburtshaus Levi Strauss Museum „Jeans & Kult“  in Buttenheim, das Tropfhaus Museum in Sassanfahrt und das Bauernmuseum Bamberger Land in Frensdorf haben sich zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Museumspädagogisches Programm mit Unterrichtsmaterialien für Ganztagsschulen, Kinder- und Schülergruppen, leicht bis mittelschwer geistig Behinderte, Volkshochschulen sowie interessierte Touristen (Familien) und Jugendgruppen erarbeiten zu lassen. Das Programm bringt in drei Modulen den Teilnehmern die Lebenssituation der ländlichen Unterschichten in Oberfranken im 19. Jahrhundert nahe. (Bild: Helmut Ölschlegel)

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Status: abgeschlossen

Projektpate: Wolfgang Rössler

Projektträger: Kunst- und Kulturbühne Hischaid e. V.

Dreizehn Museen haben es sich zum Ziel gemacht, der heimischen Bevölkerung die Kulturschätze des Regnitztals und ihrem Einzugsgebiet näher zu bringen. Durch einen gemeinsamen Pass, den „Museums(p)ass Regnitztal“, wird für die vielfältigen kulturellen Einrichtungen im Gebiet der LAG Region Bamberg, der LAG Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, der Stadt Bamberg, dem Landkreis Erlangen-Höchstadt und dem Landkreis Bayreuth geworben.

Wie funktioniert´s?
Der Pass wird nach erstmaligem Eintritt in eines der beteiligten Museen ausgehändigt und berechtigt zu reduziertem Eintritt in die beteiligten Museen. Zusätzlich erhält der Besucher eine Begleitbroschüre über die Museen.

Beteiligte Museen:

Weitere Informationen:

Status: abgeschlossen Freiwilliger Helfer

Projektpate: Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold

Projektträger: Lyzeumstiftung Bamberg

Im Steinbruch der Firma Andreas Schorr GmbH & Co. KG existieren geringmächtig verteilte Schichten laminierter Plattenkalke, die einen außergewöhnlichen Reichtum jurazeitlicher Fossilien, vor allem Wirbeltiere, aufweisen. Da dieses Plattenkalkvorkommen vom Abbau bedroht ist, sollen während einer zweimonatigen Grabung so viele wertvolle Fossilien als möglich geborgen und damit für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit gesichert werden. Die bei der Grabung gefundenen Fossilien werden präpariert und im Naturkunde-Museum Bamberg ausgestellt. Zusätzlich wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wattendorf eine Wanderausstellung konzipiert, die im Frühjahr 2012 auf der Landesgartenschau zu sehen war und seitdem auf Tour durch ganz Franken geht.

Das Bayerische Fernsehen hat einen Beitrag über die Fossilienfunde im Rahmen der Sendereihe „Zwischen Spessat und Karwendel“ am 11.08.2018 ausgestrahlt:

Lage des Steinbruchs: Interaktive Karte

Status: in Umsetzung Wegweiser Jakobusweg

Projektträger: Jakobuswege e. V.

Seit spätestens dem 12. Jahrhundert ist ein kräftiger Pilgerstrom aus Mitteleuropa nach Santiago de Compostela in Galicien nachweisbar. Die heute als Jakobuswege bekannten Pilgerpfade durchziehen ganz Europa wie ein Spinnennetz. Sie dienen heute als Austauschbörse der europäischen Kommunikation und des transnationalen Miteinanders mit vertiefter religiöser, sozialer und kultureller Bedeutung für ganz Europa. Daher haben sich 43 (Leader-)Gruppen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Tschechien zusammengeschlossen, auf diesem multinationalen Weg einheitliche Qualitätsstandards zu schaffen.

Projektinhalte:

  • Entwickeln von Standards auf europ. Ebene für die Qualifizierung von Pilgerbegleitern
  • Qualifizieren von Pilgerbegleitern
  • Entwickeln von Inhalten und Gestaltung von Pilgerinformationszentren
  • Schaffen von Standards für die Verpflegung und Beherbergung von Pilgern
  • Vernetzen von Jakobusweg-Informationen als einheitlicher Auftritt (z. B. Internetauftritt in allen Sprachen der Kooperationspartner)

Status: abgeschlossen Pilger unterwegs

Projektträger: Jakobuswege e. V.

Pilgern liegt im Interesse der sich im Wertewandel befindenden Freizeit-Gesellschaft. Oberfränkische Wege stellen spätestens nach der Osterweiterung der EU ein wichtiges Verbindungssystem nach Tschechien, Polen, Russland und der Ukraine her. Zur Stärkung und Verbesserung der bayerischen Wege nimmt die LAG Region Bamberg daher als eine von 34 Leader-Gruppen am bayernweiten Kooperationsprojekt „Bayerische Jakobuswege“ teil. Ziel ist es unter anderem, vor allem bei Einheimischen durch Öffentlichkeitsarbeit, die von einem professionellen Management durchgeführt wird, ein Bewusstsein für „ihren“ Jakobusweg zu entwickeln und somit zur Qualitätssteigerung entlang des Weges beizutragen.

Evaluierung und Monitoring

Zwischenevaluierung

Jede LAG hat zur Mitte der Förderperiode 2014 – 2020 eine Zwischenevaluierung durchzuführen. Diese wurde in der LAG Region Bamberg als Online-Befragung von der Forschungsgruppe Agrar- und Regionalentwicklung Triesdorf (ART) durchgeführt. Des Weiteren wurde überprüft, inwieweit die in der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) festgelegten Indikatoren erfüllt wurden.

Ergebnisse der Onlinebefragung

Überprüfung der Indikatoren

Abschlussevaluierung

Zum Ende der LEADER-Förderperiode ist eine weitere Evaluierung durchzuführen. Die Abschlussevaluierung der aktuellen Förderperiode (2014 – 2022) wurde für die LAG Region Bamberg e.V. durch die Arbeitsgemeinschaft aus dem Büro KlimaKom und dem Büro regionalEntwicklung eraerbeitet. Ziel der Abschlussevaluierung ist, die Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie sowie Strukturen und Prozesse der vergangenen Förderperiode zu reflektieren, ggf. notwendige Anpassungen bei Strukturen und Prozessen zu identifizieren und erste inhaltliche Anknüpfungspunkte für die Fortschreibung der Strategie unter Resilienzgesichtspunkten zu identifizieren. Kernstück der Evaluierung war ein Online-Fragebogen für die Mitglieder der LAG, des LAG-Entscheidungsgremiums und für Projektträger*innen bzw. Projektpartner*innen. Die Fragen umfassten die Aspekte „Prozess und Strukturen“, „LAG und LAG-Management“ und „Inhalt und Strategie“. Die Fragen wurden mit dem LAG-Management abgestimmt. Die Online-Befragung wurde von der ArGe zwischen 13.9. und 24.9.2021 durchgeführt, ausgewertet und im Rahmen des Bilanz- und Perspektivenworkshops vorgestellt.

 Den Bericht der Abschlussevaluierung können Sie hier herunterladen und durchlesen.

Monitoring

Im Rahmen des Monitorings werden in der jeder Sitzung des Entscheidungsgremiums der beschlossene Einsatz der LEADER-Mittel („Projektübersicht“) sowie der voraussichtliche Finanzbedarf für kommende Projekte („Budgetplanung“) dokumentiert. Zur Mitte der Förderperiode 2014 – 2020 werden auch diese Kriterien im Folgenden dargestellt:

Monitoring – Projektübersicht und Budgetplanung Stand 16.04.2018

Monitoring – Projektübersicht und Mittelverwendung Stand 28.09.2020

Monitoring – Aktionsplan der LAG Region Bamberg e.V. Stand 29.09.2020

Monitoring – Aktionsplan der LAG Region Bamberg e.V. Stand 14.12.2021

Monitoring – Aktionsplan der LAG Region Bamberg e.V. Stand 20.01.2022

Monitoring- Projektübersicht und Mittelverwendung Stand 20.01.2022

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